Herne: Widerliche Corona-Attacke auf Frau mit Hund – was Jugendliche hier tun, ist einfach entsetzlich

Mit Mundschutzen gingen Jugendliche in Herne auf eine Frau los. (Symbolbild)
Mit Mundschutzen gingen Jugendliche in Herne auf eine Frau los. (Symbolbild)
Foto: dpa

Was für ein widerlicher Scherz in Herne (NRW)!

Als wäre die derzeitige Situation wegen des Coronavirus nicht ohnehin schon angespannt und besorgniserregend, machten sich Jugendliche in Herne am Sonntag einen üblen Spaß mit der Angst der Menschen.

Eine 55-Jährige war gegen 10.30 Uhr im Stadtgarten in der Nähe der Mozartstraße zu Fuß mit ihrem Hund unterwegs. Plötzlich stürmten laut Polizei fünf Jugendliche auf sie los. Alle tragen Atemschutzmasken und Einweghandschuhe. Sie erschrecken die Frau und husten sie mit noch aufgesetzter Maske mehrfach an.

+++ Coronavirus: Krankenpflegerin (28) außer sich vor Wut – „Euer Klatschen könnt ihr euch sonstwohin stecken“ +++

Herne: „Wir haben Corona!“ – Jugendliche gehen auf Frau mit Hund los

Dabei stellten sie sich einen Meter vor die Frau und riefen: „Wir haben Corona!“ Erst als der Hund der Frau anschlug und losbellte, schreckten die fünf Jugendlichen zurück und machten sich aus dem Staub.

-----------------------------

Alles zum Thema Coronavirus in unseren Newsblogs:

Coronavirus: Trump mit Schock-Zahlen ++ Bayern verlängert die Ausgangsbeschränkungen ++ werden die Grenzen für Saisonarbeiter geöffnet?

Coronavirus in NRW: Rentner mit mutiger Aktion ++ Drastisches Epidemie-Gesetz geplant ++ Tausenden Tieren droht der Tod

-----------------------------

Die Frau schätzt die Jugendlichen auf ein Alter um die 16 oder 17 Jahre. Die vier Jugendlichen türmten in Richtung Hammerschmidtstraße. Die alarmierte Polizei suchte nach den Übeltätern in der unmittelbaren Umgebung.

Teenagern droht Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung

Allerdings ohne Erfolg, deshalb bittet die Polizei nun um Zeugenhinweise unter den Rufnummer 02323/950-8510 oder -4441.

Jeden der fünf erwartet eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Die fünf – insofern nicht als Familie unterwegs – dürften sich wegen der Kontaktsperre gar nicht in der Gruppe zusammen aufhalten. (jg)

 
 

EURE FAVORITEN