Hendrik Wüst macht vor Landtagswahl große Versprechen – für SIE soll es billiger werden

Das waren bisher die Ministerpräsidenten von NRW

Das waren bisher die Ministerpräsidenten von NRW

Das waren die bisherigen Ministerpräsidenten des bevölkerungsreichsten Bundeslands.

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Hendrik Wüst (46) will Ministerpräsident in NRW bleiben. Der CDU-Politiker, der im vergangenen Jahr das Ruder von Armin Laschet übernommen hat, geht bei der Landtagswahl in NRW erstmals als Spitzenkandidat seiner Partei an den Start.

Kurz vorher verrät Hendrik Wüst gegenüber DER WESTEN, was er in der nächsten Legislaturperiode mit Priorität angehen würde und was er als größte Herausforderung in NRW betrachtet.

Hendrik Wüst macht vor Landtagswahl großes Versprechen

Pandemie, Inflation, Ukraine-Krieg und Fachkräftemangel. Die Landtagswahl steht ganz im Zeichen globaler und bundesweiter Krisen.

Auf die Frage, warum die Wähler am Sonntag (15. Mai) ihr Kreuz bei der CDU machen sollten, macht Hendrik Wüst vor allem eines: Ein Sicherheitsversprechen - und zwar auf mehreren Ebenen.

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Hendrik Wüst macht Ankündigungen – „Null Toleranz“

Zum einen verweist der Ministerpräsident auf die Kriminalitätsstatistiken. „NRW ist so sicher wie seit 35 Jahren nicht mehr. Die Stärkung der inneren Sicherheit ist und bleibt ein großer Schwerpunkt unserer Arbeit.“

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5 Fakten über Hendrik Wüst privat:

  • Schon 1990 trat er der Jungen Union bei. Zwei Jahre später der CDU.
  • In seiner Jugend spielte er Handball.
  • Nach seinem Abi in Bocholt ging es zum Jura-Studium nach Münster.
  • Der Rechtsanwalt ist verheiratet mit Ehefrau Katharina.
  • Seit 2021 ist er Vater von Töchterchen Philippa.

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Deshalb wolle die CDU zukünftig 3.000 zusätzliche Polizisten pro Jahr ausbilden. Die Partei werde ihren Kurs der „maximalen Sicherheit für die Menschen und null Toleranz gegenüber Kriminellen“ bei einer Wiederwahl fortsetzen, so Wüst. Mit einem Verhalten von Wüst-Parteikollegen Herbert Reul in punkto Sicherheit ist Grünen-Chefin Mona Neubaur jedoch überhaupt nicht einverstanden (die Hintergründe dazu hier).

Eltern hören bei Hendrik Wüst genau hin

Im Hinblick auf die unsicheren Zeiten will Hendrik Wüst außerdem für krisensichere Jobs sorgen. „Wir haben gemeinsam mit Gewerkschaften und Wirtschaft ein Bündnis 'Sichere Energie für krisensichere Arbeitsplätze' begründet. Hier sind tausende Arbeitsplätze abhängig von der Versorgungssicherheit.“

Dazu soll der Geldbeutel von Eltern geschont werden. Wie auch SPD und FDP will die CDU das dritte Kita-Jahr vor der Schule beitragsfrei machen. Dazu sollen alle Schüler mit digitalen Endgeräten ausgestattet werden.

Lehrermangel in NRW: Hendrik Wüst weckt Hoffnungen

Hendrik Wüst wird sich auch an der Zahl von 10.000 neuen Lehrkräften messen lassen müssen, die er an NRW-Schulen einstellen will. Ein Vorhaben, das angesichts des aktuellen Lehrermangels ambitioniert ist, wie Thomas Kutschaty im Interview mit DER WESTEN bemängelte (mehr dazu hier).

Die CDU will außerdem Geld in die Hand nehmen, um Lehrer besser auf den digitalen Unterricht vorzubereiten und den Ausbau von Talentschulen vorantreiben - ein Projekt, das auch FDP-Spitzenkandidat Joachim Stamp sehr am Herzen liegt. Dafür gibt es auch einen bestimmten Grund (alles dazu hier).

Stadt-Land-Gefälle: Das sagt Hendrik Wüst

Als ehemaliger NRW-Verkehrsminister hat Hendrik Wüst auch die Bevölkerung auf dem Land im Blick. Er will sich einsetzen für „eine verlässliche Verkehrsanbindung mit Bus und Bahn sowie Straßen und Radwege, die in Schuss gehalten werden.“

Dazu soll die Gesundheitsvorsorge der Menschen auf dem Land durch eine ausreichende Zahl von Landärzten gewährleistet werden.

Hendrik Wüst: Das ist seine größte Herausforderung in NRW

Als größte Herausforderung betrachtet Hendrik Wüst den Umbau Nordrhein-Westfalens zu einem klimaneutralen Industrieland. Das sei nach Ansicht des amtierenden Ministerpräsidenten eine Jahrhundertchance, aber auch ein Generationenprojekt.

„Damit es erfolgreich wird, müssen wir daraus ein Versöhnungsprojekt machen und Klimaschutz mit Industrie und ihren guten Arbeitsplätzen und sozialer Sicherheit versöhnen.“

Ein Spagat, der in der Vergangenheit viele Risse in der Gesellschaft offenbart hat. „Wir tun alles, um die Klimaziele zu erreichen“, verspricht der CDU-Politiker Demonstranten von „Fridays for Future“ und Co..

Denjenigen, die sich um ihren Arbeitsplatz sorgen, versichert er: „Wir tun alles, um Industrieland zu bleiben.“

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