Nach Attentat am Kölner Hauptbahnhof: Apotheke hat wieder geöffnet – und eine dringende Bitte an die Kunden

Das SEK stürmte die Apotheke am Kölner Hauptbahnhof und überwältigte den Geiselnehmer.
Das SEK stürmte die Apotheke am Kölner Hauptbahnhof und überwältigte den Geiselnehmer.
Foto: dpa

Köln. Das Attentat am Kölner Hauptbahnhof am 15. Oktober hat deutschlandweit für Aufregung gesorgt. Ein 55-jähriger Syrer hatte in der „Apotheke am Hauptbahnhof“ eine Geisel genommen und zuvor einen Brandsatz bei McDonald's gezündet.

Attentat am Kölner Hauptbahnhof mit einer Geisel in einer Apotheke

Eine Jugendliche erlitt schwere Verbrennungen, die Geisel konnte vom Spezialeinsatzkommando mit leichten Verletzungen gerettet werden. Der Geiselnehmer selbst musste noch am Tatort reanimiert werden.

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Nun ist am Schauplatz des Geschehens nahezu der Alltag wieder eingekehrt. Wie der Express berichtet, hat nun auch die Apotheke am Sonntag wieder geöffnet.

Der Betrieb läuft normal, die Mitarbeiter beraten und gehen ihrem Job nach. Auf der Facebookseite der „Apotheke am Hauptbahnhof“ haben die Angestellten allerdings eine Bitte an Kunden und Passanten gerichtet.

Sie wollen nicht auf das Geschehene angesprochen werden!

„Uns wäre es eine große Hilfe, wenn wir Kollegen-/innen nicht mehr detailliert zu den Vorkommnissen befragt werden würden. Wir wissen, dass das Interesse und Mitgefühl von unseren Kunden groß ist, aber nur so ist es möglich, wieder schnell in unseren Lebensalltag zurück finden zu können. (...)“

Die Facebook-User haben Verständnis für diese Bitte. „Nehmt euch die Zeit, die ihre braucht. Keiner kann nachempfinden was ihr durchgemacht habt“, schreibt eine Userin.

 
 

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