Kampfhund stürzt sich auf Schäferhund – dann holen Anwohner Holzlatten raus...

Ein Pitbull hat in NRW einen Schäferhund angegriffen und sich in ihm verbissen.
Ein Pitbull hat in NRW einen Schäferhund angegriffen und sich in ihm verbissen.
Foto: Imago Images / ZUMA Press

Heessen. Am Freitag haben sich in NRW dramatische Szenen abgespielt. Ein 14 Jahre alter Junge ging gerade mit seinem Schäferhund-Mischling in Hamm-Heessen Gassi.

Als er in einer Wohnsiedlung am Hohen Weg an einem Grundstück vorbeging, schoss plötzlich ein Pitbull-Terrier aus der Hecke des Grundstücks und stürzte sich auf den 11-jährigen Mischling.

Hamm (NRW): Listenhund attackiert Schäferhund

Eine Bewohnerin schilderte dem „Westfälischen Anzeiger“ den Angriff des Hundes. Demnach soll er sich direkt auf den Schäferhund gestürzt und sich so fest in ihm verbissen haben, dass es kaum noch möglich war, die beiden voneinander zu trennen.

„Wir haben zu fünft versucht, das Tier von dem Schäferhund wegzubekommen. Es war schrecklich.“ Da die zu Hilfe eilenden Bewohner so keinen Erfolg hatten, holte einer eine Holzlatte und einen Besenstiel aus einem Gartenschuppen und schlug wiederholt auf den angreifenden Hund ein.

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„Der hat noch nicht einmal gezuckt“

„Aber der hat noch nicht einmal gezuckt. Der hat immer weitergebissen“, so die Frau gegenüber dem Portal.

Als der Pitbull endlich los ließ, nutzte ein Anwohner den Augenblick, zog den verletzten Hund in einen Hauseingang und schlug die Tür zu. Die Halterin des Pitbulls soll bei dem Versuch, ihren Hund am Nacken zu packen selbst gebissen worden sein.

Nicht die erste „Flucht“ des Pitbull

Nach mehreren Notrufen schickte die Polizei drei Einsatzwagen in das Wohngebiet. Auch zwei Krankenwagen waren vor Ort. Die Pitbull-Halterin wurde wohl leicht verletzt.

Dem Schäferhund-Mischling ging es soweit gut. Laut einem Tierarzt habe ihn sein dichtes Fell und die nicht ganz freiwillige Flucht in den Hausflur gerettet.

Der „Westfälische Anzeiger“ berichtet, dass der Pitbull bereits vor sechs Wochen entwischt sei. Der Vorfall soll nun dem Ordnungsamt geschickt werden. Dieses wird prüfen, ob die Halterin überhaupt einen Listenhund halten darf. (db)

 
 

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