Hambacher Forst: Hundertschaften holen Aktivisten aus besetzten Häusern in Kerpen

Aktivisten des Aktionsbündnisses „Ende Gelände“ saßen im Oktober auf den Gleisen der Kohlebahn. Sie protestierten im Braunkohlegebiet mit verschiedenen Aktionen. (Archivbild)
Aktivisten des Aktionsbündnisses „Ende Gelände“ saßen im Oktober auf den Gleisen der Kohlebahn. Sie protestierten im Braunkohlegebiet mit verschiedenen Aktionen. (Archivbild)
Foto: dpa

Kerpen. Großer Polizei-Einsatz im Hambacher Forst in Kerpen!

Die Polizei hat erneut Aktivisten aus zwei besetzten Häusern am Braunkohletagebau Hambach geholt. Die Beamten hätten die Besetzer am Donnerstag zunächst per Lautsprecherdurchsage aufgefordert, die Gebäude im Kerpener Ortsteil Manheim freiwillig zu verlassen, sagte ein Polizeisprecher.

Als die Braunkohlegegner das nicht taten, hätten Polizisten die knapp zehn Besetzer aus den Häusern geholt. Eine Person sei aus Protest auf ein Dach geklettert. Mehrere Hundertschaften seien im Einsatz gewesen.

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Das Dorf Manheim soll dem Tagebau weichen. Die besetzten Gebäude gehören dem Energiekonzern RWE, der Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs bei der Aachener Polizei gestellt hatte.

Polizei hatte bereits mehrere Häuser im Hambacher Forst geräumt

Ende Oktober hatte die Polizei bereits 13 besetzte Häuser geräumt und 23 Besetzer herausgeholt. Seit Wochen gibt es Konflikte zwischen der Polizei und Braunkohlegegnern, die die Ausweitung des Tagebaus Hambach verhindern wollen. (dpa)

 
 

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