Hambacher Forst: 1000 Polizisten im Einsatz – Räumung der Baumhäuser beginnt

Behörden wollen am Donnerstag mit der Räumung im Hambacher Forst beginnen. Zahlreiche Polizisten unterstützen dabei.
Behörden wollen am Donnerstag mit der Räumung im Hambacher Forst beginnen. Zahlreiche Polizisten unterstützen dabei.
Foto: dpa

Kerpen. Der Hambacher Forst zwischen Aachen und Köln ist zu einem Symbol des Widerstands gegen die Braunkohle geworden. Seit 2012 besetzen Aktivisten das Gebiet, leben in selbst erbauten Baumhäusern.

Doch damit soll jetzt Schluss sein! Seit Donnerstagmorgen sind zahlreiche Polizisten in dem Forst im Einsatz, unterstützen die Behörden bei der Räumung der ersten der insgesamt 51 Baumhäuser.

Das meldete die Aachener Polizei via Twitter:

Auch am Mittwoch drohte die Lage zu eskalieren. Die Polizei Aachen teilte auf Twitter mit: „Soeben sind KollegInnen der Polizei erneut im Hambacher Forst massiv mit Steinen beworfen worden. Hierbei wurden sie gezielt durch mehrere Personen aus dem Wald heraus attackiert. Wir appellieren nochmals dringend: Unterlassen Sie solche und andere Angriffe!“

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Aktivisten wollen Rodung stoppen

Die Umweltschützer wollen die geplanten Rodungen des Essener Energiekonzerns RWE stoppen. Vor Beginn der Kohleförderung war der Wald 4100 Hektar groß, laut RWE Power seien bislang 3900 Hektar für den Kohleabbau gerodet worden.

 
 

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