Hagen

Hagenerin (77) will keine Kriege finanzieren - und zahlt einen Teil ihrer Steuern nicht

Weil sie keine Kriegseinsätze finanzieren will, behält diese Hagenerin einen Teil ihrer Steuern ein.
Weil sie keine Kriegseinsätze finanzieren will, behält diese Hagenerin einen Teil ihrer Steuern ein.
Foto: Jens Stubbe
  • Hagenerin zahlt einen Teil ihrer Steuer nicht
  • Sie will damit gegen Kriegseinsätze der Bundeswehr protestieren
  • In Münster muss sie deshalb vor Gericht

Hagen. Sie hat als kleines Kind den zweiten Weltkrieg hautnah mitbekommen. Weil sie nicht möchte, dass Menschen wegen politischer Konflikte auf der Welt sterben müssen, bezahlt eine 77-jährige Hagenerin einen Teil ihrer Steuer nicht.

Jetzt muss sich Gertrud Nehls vor dem Finanzgericht Münster verantworten, berichtet die WAZ. Dabei geht es um elf Prozent ihrer Einkommenssteuer aus dem Jahr 2013. Das ist der Anteil des Verteidigungsetats der Bundeswehr an der Steuer die jeder bezahlt.

Vor Gericht keine Chance

„So wie früher der Kriegsdienst verweigert werden konnte, möchte ich meine Steuern nur für zivile Zwecke verwandt wissen“, so Nehls gegenüber der WAZ.

Vor dem Gericht Recht zu bekommen, glaubt die Hagenerin nicht. „Aber ich will doch zumindest die Chance nutzen, dem Gericht meine Argumente vorzutragen.“

Den ganzen WAZ-Artikel kannst du hier lesen.

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