Hagen

Hagen: Iserlohner soll auf Nachbar mit Armbrust geschossen haben – aus diesem unglaublichen Grund

Ein Mann soll auf seinen Nachbarn mit einer Armbrust geschossen haben. Jetzt steht er in Hagen vor Gericht. (Symbolbild)
Ein Mann soll auf seinen Nachbarn mit einer Armbrust geschossen haben. Jetzt steht er in Hagen vor Gericht. (Symbolbild)
Foto: dpa

Hagen. Prozessauftakt gegen einen Mann aus Iserlohn (49) vor dem Landgericht in Hagen.

Egon Werner T. muss sich wegen versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung vor dem Schwurgericht in Hagen verantworten. Ihm drohen mehr als sieben Jahr Gefängnis.

Hagen: Iserlohner soll Nachbar mit Armbrust abgeschossen haben

Was war passiert? Der Iserlohner soll seinen Nachbarn Dustin S. mit einer Armbrust angeschossen haben. Hintergrund war laut Anklage eine Auseinandersetzung über die Nutzung einer Waschmaschine in dem von beiden bewohnten Haus.

Unter erheblichem Alkohol- und Drogenkonsum soll der Angeklagte sich mit einer geladenen Armbrust bewaffnet und die Wohnungstür eines anderen Nachbarn eingetreten haben.

Dort traf er laut Staatsanwaltschaft auf Dustin S., der sich in der Wohnung aufhielt. Der Angeklagte soll ihn mit der gegen seinen Kopf gerichteten Armbrust bedroht haben und angekündigt haben, ihn zu töten.

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Armbrust-Schuss streift Opfer

Zunächst sei es Dustin S. gelungen, die Armbrust mit einer leeren Bierflasche wegzuschlagen. Dann soll der Angeklagte erneut auf dessen Kopf gezielt und anschließend in seine Richtung gefeuert haben. Dabei soll er ihn mit dem Schuss am Hals gestreift haben.

Laut einem Gutachten soll der Angeklagte infolge des Alkohol- und Drogenkonsums vermindert schuldfähig gewesen sein. Neben einer Gefängnisstrafe kommt daher auch eine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt in Betracht.

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Angeklagter vorbestraft

Der Angeklagte ist einschlägig vorbestraft. Er soll laut Anklage wegen Falschaussage, verschiedener Diebstahls- und Betrugstaten, Kennzeichenmissbrauchs, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Erwerbs von Betäubungsmitteln, Trunkenheit im Verkehr und räuberischen Diebstahls vorbestraft sein und schon mehrere Freiheitsstrafen verbüßt haben.

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Aktuell befindet er sich in U-Haft. Für den Prozess sind fünf Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil soll am am 23. Januar fallen. (ms)

 
 

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