Hagen

Neue Details zur Messerstecherei in Hagen: Lebensgefährlich verletzter Mann (31) gehört vermutlich zu den Bandidos

In Hagen gab es an einer Tankstelle eine Messerstecherei: Ein Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
In Hagen gab es an einer Tankstelle eine Messerstecherei: Ein Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Foto: Alex Talash

Hagen. Bei der Messerstecherei an einer Tankstelle an der Eilper Straße in Hagen, bei der am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr ein Mann (31) lebensgefährlich verletzt wurde (hier die Infos dazu), haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch neue Informationen veröffentlicht.

Nach einer Notoperation kann der Zustand des 31-Jährigen mittlerweile als stabil bezeichnet werden, heißt es. Er sei ansprechbar, habe aber bisher zu dem Vorfall nichts gesagt. Der Mann war durch einen Messerstich im Bauchraum schwer verletzt worden.

Laut Polizei hat der 31-Jährige möglicherweise Bezüge zur Rockergruppierung Bandidos.

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Opfer der Messerstecherei in Hagen könnte zu Bandidos gehören – Zwei Festnahmen

Nach der Messerstecherei konnte die Polizei schnell zwei verdächtige Männer (22 und 25) auf der A45 kurz vor dem Autobahnkreuz Hagen festnehmen. Zeugen hatten zuvor Hinweise auf das Auto der beiden Männer gegeben, einen schwarzen VW Polo mit einem Hannoveraner Kennzeichen. Die beiden Männer sind jedoch bereits am Mittwoch wieder auf freiem Fuß.

Die Polizei hat eine Mordkommission eingesetzt. Hintergründe der Tat sind bislang nicht bekannt, Staatsanwaltschaft und Mordkommission ermitteln „mit Hochdruck“.

Zusammenhang zu Vorfall mit Mitglied der Freeway Riders?

Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang mit einem anderen Vorfall in Hagen, der knapp eine Stunde früher geschah: Um 18.38 Uhr reinigte laut Polizei ein Mann (38) an der Detmolder Straße sein Auto, als sich zwei Männer näherten.

Einer hatte eine Plastiktüte über den Arm gezogen und richtete den Arm auf den 38-Jährigen. Letzterer flüchtete – dann hörte er einen lauten Knall. Am Tatort wurde später eine Patronenhülse gefunden.

Pikant: Das Opfer war ist nach eigenen Angaben Mitglied der Rockergruppe „Freeway Riders“.

Auch in diesem Fall wurde eine Mordkommission eingesetzt. Staatsanwaltschaft und Polizei prüfen jetzt einen eventuellen Zusammenhang zwischen beiden Taten. Bislang liegen hierzu keine konkreten Hinweise vor. Die Ermittlungen dauern an. (lin)

 
 

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