Hagen

Hagen: Junge Frau will sich mit ihrem Ex aussprechen – doch dann zückt sie ein Küchenmesser

Hagen: Ein Treffen zweier Ex-Partner nahm eine entsetzliche Wendung. (Symbolbild)
Hagen: Ein Treffen zweier Ex-Partner nahm eine entsetzliche Wendung. (Symbolbild)
Foto: imago images/ipopba

Hagen. Diese Geschichte aus Hagen ist nichts für schwache Nerven, denn was sich hier zwischen einem Mann und seiner ehemaligen Partnerin abspielte, ist entsetzlich.

Ein 26-jähriger Mann aus Hagen hatte sich mit seiner Ex-Freundin (22) in deren Wohnung in der Buntebachstraße getroffen, um sich mit ihr nach der Trennung auszusprechen. Doch der Abend (Sonntag, 10. Oktober) nahm eine dramatische Wendung.

Hagen: Aussprache zwischen zwei Ex-Partnern endet blutig

Denn im Laufe des Gesprächs ließ sich die 22-Jährige zu einem erschreckenden Entschluss hinreißen: Sie forderte, dass ihr Ex und sie sich gemeinsam umbringen sollten!

Ihr schockierter Ex-Freund weigerte sich verständlicherweise – doch die junge Frau war emotional derart aufgebracht, dass sie ein Küchenmesser zückte und damit auf ihren ehemaligen Partner einstach.

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Der Mann konnte zunächst ausweichen, musste jedoch anschließend einige Angriffe notdürftig mit den Händen abwehren, wobei er sich mehrere oberflächliche Schnittverletzungen zuzog.

Frau fordert gemeinsamen Suizid mit Ex-Freund – doch er kann entfliehen

Im Laufe der Auseinandersetzung gelang es ihm, seiner Ex-Freundin das Messer aus der Hand zu nehmen und damit aus der Wohnung zu flüchten. Draußen alarmierte er sofort die Polizei.

In der Küche versuchte die 22-Jährige, ihren Entschluss noch in die Tat umzusetzen und nahm ein weiteres Messer zur Hand, mit dem sie sich mehrere Schnittverletzungen zufügte – glücklicherweise jedoch nur oberflächlicher Natur.

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Die Polizeibeamten fanden sie verletzt in der Küche liegend auf und riefen sofort den Rettungsdienst. Nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus wurde sie in die psychiatrische Abteilung gebracht.

Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung

Die Ermittler gehen davon aus, dass die 22-Jährige fest vorhatte, ihren Ex-Freund zu töten, sollte dieser dem gemeinsamen Suizid nicht zustimmen.

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Der Haftrichter ordnete eine einstweilige Unterbringung der jungen Frau in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Gegen die Hagenerin wird wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt. (at)