Anzeige

Gruppenvergewaltigung in NRW: Mit DIESER teuflischen Masche lockten sie die Opfer in die Falle

In NRW kam es im Frühjahr zu zwei Gruppenvergewaltigungen.
Foto: imago images / Rolf Kremming
Anzeige

Perfides Vorgehen in NRW!

Ihre Masche war wohl immer gleich: Sie sollen Frauen in einer Düsseldorfer Disko angesprochen haben, sie mit K.o-Tropfen betäubt und vergewaltigt haben. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: gemeinschaftliche Vergewaltigung und sexuelle Nötigung.

Am 15. November beginnt in Neuss (NRW) der Prozess gegen fünf Männer wegen Gruppenvergewaltigung. Sie nannten sich „Jamal“, „Sammy“, „Momo“, „Memo“ oder „Bilal“ und machten laut Anklage seit Mitte 2018 in einer Disko in der Düsseldorfer Innenstadt „Jagd“ auf junge Frauen. Mit nur einem Ziel: sich gemeinschaftlich an ihnen zu vergehen.

NRW: Fünf Männer wegen Gruppenvergewaltigung angeklagt - Prozessbeginn

In zwei Fällen sollen die 24- bis 29-jährigen Männer aus Moers, Krefeld, Wesel und Dinslaken (NRW) laut Anklage die Opfer mit „körperfremden Substanzen“, sprich K.o-Tropfen, betäubt haben. Dann sollen sie ihre Opfer in die Wohnung eines der Angeklagten bzw. in ein Hotel gelockt und hier über sie hergefallen sein.

Besonders dreist: Die Rechnung im Hotel stellten sie offenbar auf ihr Opfer aus.

Anzeige

+++ „Hartz 4“-Empfänger aus Köln gewinnt 78.000 Euro im Casino – dann wird er richtig dreist +++

Bei der ersten Tat am 15. Februar 2019 sollen drei der Beschuldigten sich stundenlang an einer Frau vergangen haben. Die Frau konnte sich anschließend an nichts erinnern und war auch nicht zur Polizei gegangen.

--------------------------

Mehr News:

--------------------------

Zweite Tat im März

Die zweite Tat soll sich laut Anklage am 20. März 2019 ereignet haben. Vier der Männer sollen dabei eine 21-Jährige aus Duisburg vergewaltigt haben. Auch sie soll die Tat nicht angezeigt haben. Es habe nach Angaben der Staatsanwaltschaft allerdings andere „gravierende Hinweise“ gegeben.

+++ NRW: Vier Männer wegen Kinderporno-Funden festgenommen – was ein Verdächtiger getan haben soll, ist besonders schockierend +++

Dabei handelt es sich wohl um verstörende Handyvideos, die Teile der Tat dokumentieren sollen. Sie wurden von den Ermittlern sichergestellt. Ein weiterer Vergewaltigungsversuch im März scheiterte offenbar. Die Polizei hatte daraufhin im Juni weitere Opfer gebeten, sich zu melden.

Drei Angeklagte sind in U-Haft

Die Männer, laut Polizei türkischer, marrokanischer, libanesischer und palästinensischer Abstammung, konnten nach einer Foto-Fahndung in U-Haft genommen werden. „Drei Angeklagte sitzen in U-Haft, einer ist nur unter Auflagen auf freiem Fuß, einer ist nicht in Haft“, so Kleves Gerichtssprecher Alexander Lembke.

Neben den mutmaßlichen Gruppenvergewaltigungen wird im Prozess auch in zwei Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung verhandelt. Wegen des erwarteten hohen Besucheraufkommens beginnt der Prozess im Amtsgericht in Neuss.

Anzeige
Anzeige