Lünen

Gruppe Nordafrikaner geht in Lünener Bar auf Männer los: Mann (30) mit Glasscherbe tief in Rücken gestochen

Der Angriff ereignete sich in der „Esco-Bar“ in Lünen. (Symbolbild)
Der Angriff ereignete sich in der „Esco-Bar“ in Lünen. (Symbolbild)
Foto: dpa

Lünen. Schlimmer Zwischenfall in der „Esco-Bar“ in Lünen: In der Nacht zu Sonntag eskalierte in der Bar eine Schlägerei - ein Mann (30) wurde dabei schwerstverletzt. Nun ermittelt eine Mordkommission.

Der Angriff

Gegen 1 Uhr herrschte zunächst normale Partystimmung in der Bar. Dann soll ein Mann (30) auf der Tanzfläche den Oberkörper entblößt haben. „Er soll sein Oberteil ausgezogen haben“, sagt Henner Kruse, Pressesprecher der Dortmunder Staatsanwaltschaft.

Plötzlich ging eine Gruppe Nordafrikaner unvermittelt auf den Mann und andere Feiernde los. Dabei wurde der 30-Jährige durch einen Stich mit einer Glasscherbe oder einer abgebrochenen Flasche so tief in den Rücken gestochen, dass seine Lunge verletzt wurde.

Andere Männer in der Bar, darunter der Wirt, griffen ein. Fünf bis sechs weitere Menschen wurden verletzt.

Zwei Verdächtige sitzen in Haft

Die alarmierte Polizei konnte wenig später zwei Verdächtige in der Nähe der Bar festnehmen. Der 30-Jährige kam ins Krankenhaus. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

Gegen die beiden Festgenommen wurde nun Haftbefehl wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung erlassen. Es handelt sich um zwei algerische Staatsangehörige (27, 22), die in Deutschland Asyl beantragt haben. Mindestens ein weiterer Verdächtiger ist noch auf der Flucht.

Mehr zum Thema:

Mehrere schwere Auseinandersetzungen in Lünen - Drei Männer in Lebensgefahr, ein weiterer „erheblich verletzt“

(mto)

EURE FAVORITEN