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Gewitter, Starkregen und Orkane in NRW: Deutscher Wetterdienst warnt vor Unwetter in diesen Städten

Gewitter, Starkregen und Orkane in NRW: Deutscher Wetterdienst warnt vor Unwetter in diesen Städten

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Foto: dpa

Essen. 

Am Donnerstag kracht es wohl richtig: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Unwetter.

In Nordrhein-Westfalen müsse vom Mittag an mit schweren Sturmböen, teils auch mit orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten von 105 Kilometern pro Stunde gerechnet werden, teilte der DWD am Morgen mit.

Gewitter, Sturm und Hagel in NRW

Mancherorts könnten sich womöglich sogar Tornados bilden. Hinzu kommen heftiger Starkregen und Hagel.

+++Die aktuellen Ereignisse kannst du ihm Live-Blog zum Gewitter verfolgen+++

Über mehrere Stunden seien Regenmengen von bis zu 75 Liter pro Quadratmeter möglich, sagte ein Sprecher des DWD. Welche Regionen besonders betroffen sind, ließ sich zunächst noch nicht absehen.

Die Warnung des DWD gilt für diese Städte:

  • Essen
  • Duisburg
  • Bochum
  • Oberhausen
  • Mülheim
  • Gelsenkirchen
  • Dortmund
  • Bottrop
  • Herne

Wo genau die Gewitter auftreten und wie stark sie tatsächlich werden, lasse sich allerdings noch nicht abschließend einordnen, so der DWD. Im Laufe des Tages wird es weitere Informationen geben.

Erste Gewitter im Südosten

Der Osten bleibt dabei noch weitgehend sonnig mit Höchsttemperaturen von bis zu 34 Grad. Im Norden und Westen dürften die Maximalwerte zwischen 25 und 30 Grad liegen.

Erst in der Nacht zum Freitag verlagern sich die Gewitter dann auch in den Osten und Südosten des Landes.Am Mittwoch wurden die höchsten Werte in der Region Berlin-Brandenburg gemessen.

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Am heißesten war es demnach in Langenlipsdorf, etwa 70 Kilometer südlich von Berlin, mit 38,4 Grad. Den Jahresrekord hält mit 39,5 Grad weiterhin Bernburg in Sachsen-Anhalt, gemessen am 31. Juli.

Bereits in der Nacht zum Donnerstag zogen vor allem im Südosten erste Gewitter auf.

Kraftwerke mussten Leistung drosseln

Am frühen Morgen sanken die Temperaturen im Nordosten auf 21 Grad, im Emsland auf 13 Grad

.Über eine baldige Abkühlung dürften sich nicht nur die Landwirte, sondern auch einige Stromerzeuger freuen. „Es gibt zahlreiche konventionelle Kraftwerke vor allem im Südwesten Deutschlands, die aufgrund des warmen Kühlwassers ihre Leistung gedrosselt haben“, sagte Energieökonomin Claudia Kemfert der Deutschen Presse-Agentur.

Der Sonnenschein habe aber auch etwas Gutes: „Tagsüber produzieren Solaranlagen aufgrund der wirklich im Moment ja sehr beständigen Sonneneinstrahlung große Mengen an Strom, sehr viel mehr als bisher.“ (dpa/pen)