Essen

Gewitter in NRW: Sturm rauscht über das Revier hinweg – HIER war es besonders heftig

Bei dem Gewitter in NRW wurden einige Bäume entwurzelt, wie hier am Husemannplatz in Bochum.
Bei dem Gewitter in NRW wurden einige Bäume entwurzelt, wie hier am Husemannplatz in Bochum.
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Essen. Kurz und heftig zog ein Sturm am Freitagmittag über Nordrhein Westfalen hinweg. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte kurzfristig vor einem Gewitter der Stufe 2 von 4 gewarnt, das auch Teile des Ruhrgebiets treffen sollte.

Die amtliche Warnung vor Gewitter galt zunächst für das südlich-westliche Ruhrgebiet von 11.45 Uhr bis 12.30 Uhr. Danach wurde die Warnung für Teile des Ruhrgebiets (Nordwesten) bis 13.15 Uhr verlängert. Die Feuerwehr hatte wegen umgestürzter Bäume in der Folge alle Hände voll zu tun.

Gewitter in NRW: Diese Stadt traf es besonders

Mit dem Gewitter zogen stürmische Böen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 65 und 75 Kilometer pro Stunde aus südwestlicher Richtung durchs Land. Der DWD warnte auch vor möglichen Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 85 km/h und in der Folge herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände.

Fünf Fakten zu Gewittern
Fünf Fakten zu Gewittern

Besonders schlimm erwischte es Bochum. Hier mussten mehrere Straßen wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden. Das berichtet die „WAZ“. Demnach ist unter anderem ein Baum auf der Hattinger Straße auf eine Oberleitung der Straßenbahn gestürzt. Hier wurde die Straße gesperrt und der Straßenbahnbetrieb eingestellt.

In einer Bilanz spricht die Feuerwehr Bochum am Abend von insgesamt 15 sturmbedingten Einsätzen. Verletzt wurde dabei aber niemand. Dachziegel und Äste krachten herunter. Ein Baum stürzte dabei auf dem Husemannplatz um und krachte in die Scheiben einer Bankfiliale.

Welche Straßen noch gesperrt waren, erfährst du bei der WAZ >>>

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Ähnliches Bild auch in Moers. Hier stürzte ein Baum an der Römerstraße auf eine Stromleitung. Außerdem blockierten mehrere schwere Äste die Verbandsstraße.

Deutsche Bahn meldet Zugausfälle

Auch der Zugverkehr der Deutschen Bahn wurde durch das Unwetter beeinträchtigt, weil Bäume auf die Gleise krachten. Etwa zwischen Herne und Gelsenkirchen Zoo (RB43) sowie zwischen Gevelsberg und Schwelm (S8)

Die Bäume sind nach Angaben der Bahn mittlerweile beseitigt. Die Züge verkehren wieder auf den Strecken.

Betroffen vom Unwetter waren unter anderem folgende Städte und umliegende Kreise im Ruhrgebiet:

  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Oberhausen
  • Duisburg
  • Mülheim an der Ruhr
  • Bochum (bis 13.15 Uhr)
  • Herne (bis 13.15 Uhr)
  • Dortmund (bis 13.15 Uhr)

Vorbote des Gewitters und düstere Prognose für den Winter

Schon am frühen Mittag gab es einen Vorboten des Gewitters: Kräftiger Wind aus südlicher Richtung wurde schließlich durch Platzregen, Blitz und Sturmböen abgelöst.

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Grundsätzlich spielt das Wetter in diesem Jahr verrückt. Im Sommer wurden hunderte Wetter-Rekorde gebrochen. Nun gibt es eine verheerende Prognose für den anstehenden Winter. Alles zu den schockierenden Werten, die Meteorologen prognostizieren, erfährst du hier >>> (ak)

 
 

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