„Werk eines Dilettanten“: Als Polizisten DIESEN getunten Golf in Lüdenscheid kontrollieren, können sie kaum glauben, was sie sehen

An der Unterseite des getunten VW Golfs entdeckten die Beamten handtellergroße Löcher, die mit Fiberglasmatten kaschiert wurden.
An der Unterseite des getunten VW Golfs entdeckten die Beamten handtellergroße Löcher, die mit Fiberglasmatten kaschiert wurden.
Foto: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

Lüdenscheid. So etwas hatten die Polizeibeamten in ihrem Leben noch nicht gesehen! Als sie am Samstagmittag in Lüdenscheid den getunten VW Golf eines 20 Jährigen kontrollierten, trauten sie ihren Augen nicht.

Der Abstand des getunten VW Golfs zum Boden betrug nur 15 Millimeter

Der VW Golf war so dermaßen tiefgelegt, dass der Abstand zum Boden nur 1,5 Zentimeter (!) betrug. Die Beamten hielten den Golf an, weil er beim Fahren Aufsetz- und Schleifgeräusche machte. Auch war der Luftfilter komplett ausgebaut.

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VW Golf wurde zur Prüfstelle gebracht

Die Polizisten ordneten an, den VW Golf in einer Prüfstelle untersuchen zu lassen. Extrem langsam fuhren sie in eine nahegelegene Werkstatt. Dort wurde das Auto auf eine Hebebühne gehoben.

Beim Blick unter das Auto wurden auch sofort die Beschädigungen sichtbar. An der Unterseite der Karosserie sahen die Beamten massive Aufsetzspuren. Auch der Kfz-Ingenieur war der Meinung, dass der Zustand des getunten VW Golfs das „Werk eines Dilettanten“ sei.

Auto landet auf dem Schrottplatz

Das Fahrzeug wurde selbstverständlich für verkehrsunsicher erklärt. Es sei nur noch reif für die Verschrottung, meinten die Beamten. Der junge Fahrer aus dem Märkischen Kreis muss nun ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro bezahlen. Außerdem kassiert er Punkte in Flensburg. (js)

 
 

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