Germanwings-Absturz: Trauernde Angehörige bekommt DIESEN Brief – und ist fassungslos

Blumen liegen ein Jahr nach der schrecklichen Germanwings-Tragödie am Unglücksort in Le Vernet (Frankreich).
Blumen liegen ein Jahr nach der schrecklichen Germanwings-Tragödie am Unglücksort in Le Vernet (Frankreich).
Foto: dpa

Der Absturz der Germanwings-Maschine am 24. März 2015 sorgte für Entsetzen. Pilot Andreas Lubitz steuerte das Flugzeug mit der Flugnummer 4U9525 von Barcelona nach Düsseldorf. In den Alpen in Südfrankreich brachte er es zum Absturz.

Fast viereinhalb Jahre nach der furchtbaren Germanwings-Tragödie erleben Angehörige nun einen neuen Schock. Marlies Weiergräber (66) aus Krefeld ist eine von ihnen, die eine Schmerzensgeldklage gegen Lufthansa - Germanwings ist eine Tochtergesellschaft der Airline - eingereicht hat.

Germanwings: Angehörige verklagen Lufthansa und erhalten diese Antwort

Doch wie die Bild berichtet, hat die 66-Jährige, die ihren Bruder und dessen Tochter verloren hat, nun ein Schreiben der Fluggesellschaft erhalten. Darin soll die Lufthansa behaupten, dass die Passagiere nichts von dem Absturz mitbekommen haben sollen.

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Die Krefelderin sagte der Zeitung: „Dass die beiden und alle anderen Opfer keine Todesangst gehabt haben sollen, ist nicht nachvollziehbar. Es gibt genügend Hinweise, die das Gegenteil beweisen.“

Auch ihr Anwalt Elmar Giemulla bekräftigt, dass mehrfach von außen gegen die Cockpit-Tür geschlagen wurde. Außerdem sank das Flugzeug viel schneller als im normalen Sinkflug, machte er gegenüber Bild deutlich.

Im Herbst diesen Jahres soll am Landgericht Essen die Schmerzensgeldklage mündlich verhandelt werden. Bei dem furchtbaren Absturz kamen alle 150 Passagiere ums Leben. Der Co-Pilot Lubitz saß im Cockpit, obwohl er womöglich an Depressionen litt.

Litt Lubitz an Depressionen?

Am 13. März 2016 veröffentlichte die französische Untersuchungsbehörde BEA ihren Abschlussbericht. Dieser Bericht bestätigte den Verdacht, dass sich Lubitz im Cockpit eingeschlossen und das Flugzeug mit Absicht zum Absturz gebracht hatte. Zwei Wochen vor der Tragödie wurde eine mögliche Psychose bei Lubitz diagnostiziert.

(js)

 
 

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