Geplant: ein Notfallsystem für die Radwege im Ruhrgebiet

Was ist, wenn mal etwas passiert? Wo befindet man sich gerade, was soll man der Feuerwehr sagen? Der Regionalverband Ruhr (RVR) plant ein einheitliches Rettungssystem für sein Radwegenetz. Erste Gespräche gab es dazu schon mit den Kreisen Wesel, Ennepe-Ruhr und Recklinghausen sowie den Städten Bochum und Hagen, auch die Umweltpolitiker im RVR unterstützen die Planungen. „Wir befinden uns aber noch ganz am Anfang“, sagte eine Sprecherin gestern auf NRZ-Nachfrage. Gedacht ist das System zum Beispiel für den Ruhrtalradweg (Foto aus dem Essener Süden) oder die Route der Industriekultur. Darum geht es: Hilfesuchende finden auf DIN/A 4-großen Tafeln, rot umrandet, Standortkoordinaten, die sie dann über Notruf an die Feuerwehr weitergeben können. Die Leitstelle kann den Rettungsdiensten dann eine genaue Anfahrtsbeschreibung geben. Erst vor wenigen Wochen hatte der RVR ein solches System auch in den Wäldern der Haard, der Üfter Mark und der Hohen Mark im Kreis Recklinghausen installiert. Foto: Ralf Rottmann