Nach Geiselnahme in Köln: Neue brisante Details aus der Vergangenheit des Geiselnehmers

Das SEK stürmte die Apotheke am Kölner Hauptbahnhof und überwältigte den Geiselnehmer.
Das SEK stürmte die Apotheke am Kölner Hauptbahnhof und überwältigte den Geiselnehmer.
Foto: dpa

Köln. Die Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof vom vergangenen Montag hatte bundesweit für Aufregung gesorgt. Ein 55-jähriger Mann hatte erst einen Brandsatz bei McDonalds gezündet und danach eine Geisel in einer Apotheke genommen. Jetzt werden weitere brisante Details zu seiner Person bekannt.

Nachdem das SEK den Mann mit mehreren Schüssen gestoppt hatte, wurde im Anschluss ein Dokument am Tatort in der Apotheke am Hauptbahnhof gefunden. Demnach stammt der Geiselnehmer aus Syrien.

Kölner Geiselnehmer mehrmals der Polizei aufgefallen

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige zuvor insgesamt 13 Mal in Deutschland polizeilich aufgefallen sei - wegen Betrugs, Diebstahls, Drogendelikten und Bedrohungen.

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Geiselnehmer schon in der Heimat straffällig

Jetzt hat der Kölner Stadtanzeiger aus Sicherheitskreisen erfahren, dass der Syrer bereits in seinem Heimatland wegen ähnlich krimineller Delikte aufgefallen sein soll.

Noch sei weiterhin unklar, ob es sich bei dem Geiselnehmer um einen labilen Einzeltäter handelt oder um Terror eines IS-Sympathisanten. Bei seinen Kölner Nachbar soll er sich laut der Zeitung als politisch Verfolgter ausgegeben haben.

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Derzeit sei der 55-Jährige aber immer noch nicht ansprechbar. Er liege weiterhin im Koma. Außerdem sei fraglich, ob er überhaupt zu sich komme. Und wenn, dann sei mit Folgeschäden zu rechnen. Das soll ein hochrangiger Berliner Staatsschützer der Zeitung gesagt haben. (js)

 
 

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