Geiseldrama von Köln: Kiosk-Besitzer verrät Details aus dem Leben des Attentäters

Das SEK stürmte die Apotheke am Kölner Hauptbahnhof und überwältigte den Geiselnehmer.
Das SEK stürmte die Apotheke am Kölner Hauptbahnhof und überwältigte den Geiselnehmer.
Foto: dpa

Noch immer gibt es viele Fragen zu dem Geiseldrama, das am Montag Köln erschütterte. Der 55-Jährige Syrer Mohammad R. soll zuerst in einem McDonald's am Kölner Hauptbahnhof einen Molotowcocktail gezündet haben. Anschließend rennt der Mann in die gegenüberliegende Apotheke. Dort verschanzt er sich mit einer weiblichen Geisel. Er bindet der Frau mehrere Gaskartuschen um den Körper, droht sie in die Luft zu sprengen.

Ein Spezialeinsatzkommando stürmt schließlich die Apotheke. Mit einem Bauchschuss wird der Geiselnehmer niedergestreckt. Passanten zufolge hat sich der Täter während der Geiselnahme zum IS bekannt.

Kiosk-Mann kannte den Köln-Attentäter

Im Express spricht nun ein Mann (22), der den Attentäter persönlich kennen will. Der 22-Jährige betreibt im Kölner Stadtteil Neuehrenfeld einen Kiosk. Dort, wo auch Mohammad R. gelebt haben soll.

Gegenüber dem Blatt sagt der Kiosk-Besitzer: „Ich hätte echt nicht gedacht, dass er so etwas machen würde. Das hat mich sehr überrascht. Er war zwar manchmal sehr verpeilt, aber stets respektvoll und nett.“

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Köln-Attentäter kaufte oft SIM-Karten

R. habe oft SIM-Karten bei ihm gekauft, er hätte zwei Smartphones besessen. Zudem sei der Attentäter dem Alkohol nicht abgeneigt, so der 22-Jährige. „Er hat schon mal eine Fahne gehabt. Aber nie Alkohol bei mir gekauft. Eher große Tabakpäckchen der Marke Winston“, sagt der Kiosk-Besitzer.

Und auch mit Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft, in dem R. gelebt hatte, will der Express gesprochen haben. Sie berichten, dass er angeblich häufiger durch Drogen und Pöbeleien aufgefallen sei.

Hinweise an die Polizei Köln

Die Polizei Köln bittet noch immer um Informationen zu Mohammad R. Sie hat dazu ein Hinweistelefon geschaltet, das du unter der Nummer 0221 229-4444 erreichen kannst. Zudem gibt es ein Hinweisportal zum Hochladen von Fotos und Videos der Ereignisse rund um den Kölner Hauptbahnhof unter nrw.hinweisportal.de. (göt)

 
 

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