Gaffer beobachtet Unfall-Tod eines Kindes (6): Deshalb kommt er mit einer Mini-Strafe davon

Kleines Bußgeld für einen Gaffer.
Kleines Bußgeld für einen Gaffer.
Foto: Imago

Köln. Es war ein schreckliches Unglück kurz vor dem Heiligen Abend. Auf der A4 bei Klettenberg wird der kleine Ali (6) bei einem Unfall aus dem Auto geschleudert und anschließend überrollt. Das Kind stirbt.

Dies fand ein junger Autofahrer anscheinend so interessant, dass er auf dem Standstreifen hielt und sich die Arbeit der Retter in aller Ruhe ansah. Das berichtet der Express.

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Noch im Dezember wurde der junge Mann von der Polizei verhört, bekam ein Verwarngeld. Eine vergleichsweise geringe Strafe, wie die Zeitung berichtet.

„Da er keine Bilder des Unfalls auf seinem Handy hatte, blieb es bei einem Verwarngeld von 30 Euro für das Anhalten auf dem Standstreifen. Für das Filmen oder Fotografieren eines Unfalls ist sonst eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren möglich.

Dennoch wanderte seine Akte zur Staatsanwaltschaft, die weitere rechtliche Schritte prüft“, sagte ein Ermittler. (göt)

 
 

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