„Fridays for Future“: Unglaublich, was auf diesem Acker in NRW hinterlassen wurde

Fridays for Future: Auf einem Maisfeld hat ein Bauer im Münsterland ein Botschaft hinterlassen.
Fridays for Future: Auf einem Maisfeld hat ein Bauer im Münsterland ein Botschaft hinterlassen.
Foto: dpa

Selm. Ein deutlicheres und größeres Symbol für die Bewegung Fridays for Future hat es wohl bislang nicht gegeben: In Selm im Münsterland hat ein Landwirt riesengroß den Schriftzug „Fridays for Future“ in sein Maisfeld gemäht.

Darüber groß schemenhaft zu erkennen: Die Siluette der Gründerin von Fridays for Future, Greta Thunberg.

Der kreative Landwirt heißt Benedikt Lünemann (35). 15 Stunden brauche er für ein solches Motiv auf dem Feld. Das Motiv hat die Maße 180 mal 100 Meter. Das begehbare Labyrinth sei mehr als zwei Kilometer lang.

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Aber wie geht sowas? „Ich mache das per GPS, ziehe eine Karte auf eine Art Wander-App“, sagte Lünemann. Mit einem Balkenmäher – eine Art Rasenmäher – geht er ins Feld. Dann steckt er den ersten Punkt ab, mäht, steckt den nächsten ab, mäht und so weiter.

Lünemann gestaltet schon seit Jahren solche Labyrinthe – 2018 war der WM-Pokal das Motiv. Der Kampf um das Klima liegt Landwirt Lünemann, der auch ein Hof-Café betreibt, besonders am Herzen: Sein Sohn David ist acht Monate alt. „2100 ist er 82. Da soll er noch in einer intakten Welt mit einer intakten Umwelt leben“, sagte der 35-Jährige. (jg)

 
 

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