Düsseldorf

Frau soll Ehemann erstochen haben – diese abstruse Ausrede bringt sie vor Gericht an

Die Angeklagte Carmen H. (60) zusammen mit ihrem Anwalt Nicolei Mameghani beim Totschlag-Prozess im Landgericht Düsseldorf.
Die Angeklagte Carmen H. (60) zusammen mit ihrem Anwalt Nicolei Mameghani beim Totschlag-Prozess im Landgericht Düsseldorf.
Foto: Kai Kitschenberg/FUNKE Foto Services
  • Freitag startete der Totschlag-Prozess gegen Carmen H. (60) im Landgericht Düsseldorf
  • Die Frau soll ihren Mann (†67) aus Versehen erstochen haben

Düsseldorf. 34 Jahre glücklich miteinander verheiratet und dann der Schock: Die 60-jährige Ehefrau Carmen H. soll ihren 67-jährigen Mann Peter ohne jeglichen ersichtlichen Grund niedergestochen haben. Die Ausrede der Frau ist unglaublich: Sie habe ihren Mann aus Versehen getötet.

Am Freitag startete dazu der Prozess wegen Totschlags am Landgericht Düsseldorf.

Prozess wegen Totschlags in Düsseldorf

Vor der Katastrophe sieht der Tag für das Ehepaar noch ganz gut aus. Die beiden gehen mit Freunden in Düsseldorf aus, machen sich einen netten Abend. Zum Schluss gönnen sie sich noch einen Absacker.

Dann kommt es zum Streit: Carmen H. will nach Hause gehen, doch Peter möchte noch bleiben. Ein trivialer Streit, den wohl jedes Paar schon mal so hatte.

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Frau will Abendessen kochen und ersticht ihren Mann mit dem Küchenmesser

Zu Hause geht Carmen H. in die Küche und will das Abendessen kochen, um sich vom Streit abzulenken. Dann passiert laut der Angeklagten Folgendes:

Carmen H.s Mann kommt in die Küche und stoßt seine Frau gegen ihre Schulter. Carmen H. verliert dabei das Gleichgewicht, versucht, Halt zu finden und greift dabei zufällig nach einem Messer.

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Beim Abfangen fällt der Mann selbst auf die 16-Zentimeter lange Klinge. Diese schneidet ihm eine Bauchvene durch.

Diese Version des Geschehens vertritt der Anwalt der Frau, Nicolei Mameghani, wie die BILD mitteilte.

Frau rief selbst den Notruf an

Eine Sache spricht dafür, dass der tragische Tod ihres Mannes keine Absicht der Angeklagten war. Schließlich tätigt sie direkt nach dem Vorfall selbst den Notruf.

Sie soll auch versucht haben, selbst die Blutung zu stoppen. Leider verlor ihr Mann zu viel Blut, sodass er während einer Not-Operation im Marien-Hospital am selben Abend noch gestorben ist. (ses)

 
 

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