Frank Rosin fassungslos: „Man glaubt nicht, wie bescheuert das alles ist!“

Frank Rosin moderiert die neue Comedyshow „Vorschrift ist Vorschrift“ (Sat.1)
Frank Rosin moderiert die neue Comedyshow „Vorschrift ist Vorschrift“ (Sat.1)
Foto: imago images / DeFodi

Dem deutschen TV-Publikum ist Frank Rosin vor allem durch seine Kochshows bekannt: „Rosins Restaurant“, „The Taste“ oder das „Fast Food Duell“ - der Sternekoch beschäftigt sich im Fernsehen mit dem, was er am besten kann. Dem Kochen.

Doch nun geht der 53-Jährige einen für ihn ganz neuen Schritt. Und das gleich in doppelter Hinsicht: In der Comedyshow „Vorschrift ist Vorschrift“ feiert Frank Rosin sein Moderationsdebüt.

Frank Rosin moderiert neue Comedyshow „Vorschrift ist Vorschrift“

In der Sendung präsentiert der Sternekoch verrückte Behördenfälle und geht ihnen gemeinsam mit seinen prominenten Gästen auf den Grund. Mit dabei: Ruth Moschner, Matze Knop, Max Giermann und Martin Klempnow. „Alle waren sehr spontan“, erklärt Frank Rosin im Interview mit dieser Redaktion. „Ohne vorbesprochenen Inhalt sind sie wirklich lustig. Ruth Moschner ist sensationell, Martin Klempnow eine Waffe.“

Von absurden Vorschriften kann der Dorstener ein Lied singen. So richtig geärgert hat ihn zuletzt ein Fall aus Österreich, an den er sich erinnert: „Ich habe mich mal für eine Köchin eingesetzt, die ins Gefängnis sollte, weil sie mit einem Holzlöffel kochte. Die Behörden wollten das nicht und haben gesagt, wenn sie das weiter macht, muss sie ins Gefängnis. Und jetzt muss man sich vorstellen, wie Comedians abgehen, wenn sie von solchen Fällen hören.“

+++ Frank Rosin will Restaurant retten – dann hat er ein Problem: „Hier kann ich nicht arbeiten!“ +++

Sternekoch Frank Rosin: Ärger mit dem Amt

Und auch persönlich kam Frank Rosin bereits mit den Behörden in Berührung. Gemeinsam mit seinem Vater habe er eine Pommesbude renoviert. Doch dann habe das Amt festgestellt, dass die Räumlichkeiten 0,2 Quadratmeter zu groß seien. „Deshalb sollten die Toiletten für 50.000 Euro renoviert werden. Das war ein Behördenwahnsinn, der die Familie fast in die Pleite gestürzt hat.“

Die Fälle, die in der Show präsentiert werden, stammen allesamt von Zuschauern. „Man glaubt gar nicht, wie bescheuert das alles ist!“, zeigt sich Frank Rosin empört.

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TV-Koch schwärmt von prominenten Gästen

Mit erfahrenen Comedians an seiner Seite fiel ihm das Moderationsdebüt nicht allzu schwer. Die Comedyshow bereite ihm viel Spaß, so Frank Rosin. „Ich finde es toll, wenn man mit einem gewissen Humor Unterhaltung präsentieren kann.“ Trotzdem gibt er zu, dass es eine Herausforderung gewesen sei, mit „herausragenden Comedians“ zusammenzusitzen und eine Energie zu kreieren.

Der TV-Koch schwärmt: „Beispielsweise Max Giermann, der da sitzt und Klaus Kinski nachmacht - das ist ein Feuerwerk.“

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Das ist Frank Rosin:

  • Frank Rosin wurde am 17. Juli 1966 in Dorsten geboren
  • Er ist ein deutscher Koch, Fernsehkoch und Gastronom
  • Sein Vater war Großhändlers für Gastronomiebedarf
  • Seine Mutter war Betreiberin eines Imbissstandes
  • Er veröffentlichte bereits mehrere Bücher: Rosins Restaurant und Modern German Cookbook
  • Sein Restaurant „Rosin“ liegt in Dorsten

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TV-Koch plant weitere Moderationen

Seine erste Moderation soll nicht die letzte gewesen sein. „Wenn 'Vorschrift ist Vorschrift' den Zuschauern gefällt, wird es hoffentlich in Serie gehen“, sagt er weiter. Zudem plant Frank Rosin für das kommende Jahr weitere „knackige Projekte“. Man darf also gespannt sein, was sich der Sternekoch noch so aus dem Hut beziehungsweise Kochtopf zaubert.

„Vorschrift ist Vorschrift“ läuft am Freitag, 22. November, um 24 Uhr bei Sat.1

 
 

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