Warnstreiks am Flughafen: An zwei Airports in NRW geht nichts mehr

Flughafen Köln/Bonn: Hier soll am Donnerstag gestreikt werden.
Flughafen Köln/Bonn: Hier soll am Donnerstag gestreikt werden.
Foto: dpa

Fluggäste müssen sich am Donnerstag wieder auf lange Wartezeiten am Flughafen einstellen.

Wie die Gewerkschaft Verdi am Mittwochmorgen mitteilte, hat die Gewerkschaft das Sicherheitspersonal zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Warnstreik soll den ganzen Tag andauern. Betroffen sind auch die zwei größten zwei Airports in NRW: Flughafen Düsseldorf und Köln/Bonn. Zudem soll auch in Stuttgart gestreikt werden. Dort werden die ersten Streiks laut Verdi ab 3 Uhr aufgenommen, in NRW bereits um 0 Uhr.

An den drei deutschen Standorten ist mit starken Einschränkungen im Luftverkehr zu rechnen.

Streiks: „Verdi“ mit bisherigen Ergebnissen unzufrieden

Den erneuten Streik begründet Verdi wie folgt: „Nachdem der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) nicht auf das starke Signal der Beschäftigten durch die Warnstreiks in Berlin reagiert und noch immer kein verhandlungsfähiges Angebot avisiert hat, werden die Beschäftigten in Düsseldorf, Köln-Bonn und Stuttgart am Donnerstag in einen ganztätigen Streik treten.“

Verdis Forderung: Mehr Geld. In der letzten Tarifverhandlungsrunde Ende Dezember hatten die Arbeitgeber die Entgelterhöhung von 1,8 auf 2,0 Prozent erhöht – in den Augen der Gewerkschaft ist das zu wenig. Auch mit der Lohnanpassung für ostdeutsche Bundesländer nach fünf Jahren zeigt sie sich nicht einverstanden und fordert hingegen eine Erhöhung des Stundenlohns im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle auf 20 Euro brutto.

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„Verdi“ fordert mehr Geld für „schwere und verantwortungsvolle Aufgabe“

Die Arbeitgeber hatten ein Angebot vorgelegt, das den Stundenlohn um 40 Cent erhöht. Dazu Verdi-Verhandlungsführer Benjamin Roscher: „Auf dieser Grundlage ist ein Tarifkompromiss nicht möglich. Die Beschäftigten der Luftsicherheitsunternehmen müssen für ihre schwere und verantwortungsvolle Aufgabe eine deutlich höhere Entlohnung erhalten.“

Verdi kündigt zudem an, dass auch weitere Streiks nicht auszuschließen seien, gebe es von den Arbeitgebern weiterhin kein verbessertes Angebot.

Die Verhandlungen werden am 23. Januar 2019 in Berlin fortgesetzt. (cs)

 
 

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