Flughafen Köln: Zöllner entdeckt totes Tier in Koffer – was die Besitzerin dann macht, verschlägt ihm komplett die Sprache

Am Flughafen Köln machten die Zöllner einen Fund, der sprachlos machte.
Am Flughafen Köln machten die Zöllner einen Fund, der sprachlos machte.
Foto: Hauptzollamt Köln

Köln. Schlangen in Alkohol eingelegt, Handtaschen aus Pyton oder ein gefälschter „Adidas“-Pullover für Hunde - so mancher Fund am Flughafen Köln lässt selbst erfahrene Zollbeamte sprachlos bis erheitert zurück.

Flughafen Köln: Zollmitarbeiter kontrolliert Koffer und findet ein Waran-Skelett

Besonders in Erinnerung geblieben ist den Zöllnern am Flughafen Köln vor allem ein Fall.

Ein Zollmitarbeiter entdeckte beim Röntgencheck eines Koffers einer Frau ein Skelett eines gekrümmten Tiers. Er bat sie, den Koffer zu öffnen. Das Skelett entpuppte sich als ein toter und angegrillter Waran. Die Frau sprach kein Deutsch. Um den Zollbeamten zu verdeutlichen, worum es sich handelt, riss sie irgendwann ein Bein des Tiers ab und fing an es aufzuessen. „Da war selbst der erfahrene Kollege erstmal sprachlos“, erzählt Bianca Munkler, Pressesprecherin des Hauptzollamtes Köln.

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Flughafen Köln: Frau voller Goldschmuck

Der gleiche Kollege zeigte in einem anderen Fall einen geschulten Blick, als eine Frau sich komisch auf das Kofferband zubewegte. Der Gang der Dame kam dem Beamten sehr merkwürdig vor. Die Frau sagte bei der Zollkontrolle jedoch, sie habe keine Waren anzumelden. Doch unter ihrer Winterjacke schimmerte ein goldenes Armband hervor.

Bei der genaueren Kontrolle wurde schnell klar, warum die Frau so unrund lief. Sie war am Hals und an beiden Armen komplett vollgehangen mit Goldschmuck. „Der Schmuck muss ein unglaubliches Gewicht gehabt haben“, so die Zoll-Sprecherin.

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Kokain im Eiswürfelbereiter

Den Schmuggel von Drogen zu verhindern, ist ein Schwerpunktgebiet des Zolls. Am Flughafen Köln stellte der Zoll 20 Liter flüssiges Amphetamin, verpackt in einer Paketsendung mit 20 Flaschen „Vainilla Molina“, sicher. Vergangenen November wurde der Zoll bei zwei Paketsendungen aus Frankreich nach Australien fündig. In einem Vakuumierer und einem Eiswürfelbereiter waren jeweils sieben Kilo Kokain versteckt.

Wie die Ermittler des Zolls bei ihrer Arbeit vorgehen, erklärt Sprecherin Bianca Munkler an einem anderen Fall: „Der Kollege war bei einer Kontrolle eines Pärchens, gleichzeitig landete eine andere Maschine. Er beobachtete eine Person, die sich hinter einem Pfeiler versteckte und die Zollkontrolle beobachtete. In dem Moment, wo alle Kontrollstellen besetzt waren, ging er zum Gepäckband, griff seinen Koffer und wollte durch die Zollkontrolle spazieren.“

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Zöllner hat richtigen Riecher

Doch der Zollmitarbeiter stoppte ihn - und hatte den richtigen Riecher. 14 Kilo Heroin lagen in seinem Koffer.

Aber nicht nur Drogen, auch Fälschungen kommen den Zöllnern immer wieder unter. „Wir stellen immer wieder sehr gute Fälschungen, die auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen sind, fest. Aber auch viele sehr schlechte Fälschungen“, so Bianca Munkler. Zum Beispiel ein Pullover für den Hund mit dem Branding „Adidog“, offensichtlich eine Adidas-Fälschung. Auch besonders schlecht gefälschte Nike-Pumps sorgten bei den Zollmitarbeitern für Erheiterung.

Schlangenschnaps als Souvenir

Weniger lustig sind dagegen Tiere, die zu Kleidung oder Schmuck verarbeitet wurden. Cowboystiefel oder Handtaschen aus Python oder eine Figur aus Elfenbein stellten die Zöllner bereits sicher. Kurios auch: eine Flasche Schlangenschnaps. Darin war eine Schlange in Alkohol eingelegt. Die Eindurch des angeblichen Wundergetränk aus Südostasien ist in Deutschland verboten.

 
 

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