Flughafen Köln/Bonn: Mann am Airport geschnappt – jahrelang suchten Ermittler nach ihm!

Am Flughafen Köln/Bonn ging der Polizei ein seit zweieinhalb Jahren gesuchter Mann ins Netz. (Symbolbild)
Am Flughafen Köln/Bonn ging der Polizei ein seit zweieinhalb Jahren gesuchter Mann ins Netz. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Future Image

Dieser Aufenthalt am Flughafen Köln/Bonn wurde einem Mann aus Nordmazedonien zum Verhängnis!

Denn die Beamten hatten rund zweieinhalb Jahre auf diese Festnahme gewartet. Warum sich der Mann überhaupt am Flughafen Köln/Bonn aufhielt, ist unklar, denn offenbar wollte er überhaupt nicht verreisen.

Flughafen Köln/Bonn: Festnahme nach zweieinhalb Jahren

Am Dienstag gegen 9 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn einen Mann. Womit die Polizisten zu diesem Zeitpunkt nicht rechneten: Wie sich herausstellte, wurde bereits seit über zweieinhalb Jahren nach dem 23-Jährigen gefahndet!

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Das ist der Flughafen Köln/Bonn:

  • der Flughafen Köln/Bonn „Konrad Adenauer“ ist ein internationaler Airport
  • nach Passagierzahlen liegt er im Jahr 2019 auf Platz 7 in Deutschland und im Frachtbereich auf Platz 3
  • Basis der Fluggesellschaft Eurowings und Drehkreuz der Frachtfluggesellschaften UPS Airlines und FedEx
  • 2020 ist der Flughafen in einer Umfrage unter 13,5 Millionen Befragten zum drittbesten Regional-Flughafen der Welt gewählt worden
  • in der Kategorie „World's Top 100 Airports“ liegt der Airport 2020 unter den besten 30 weltweit

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Die Staatsanwaltschaft Verden hatte seit Anfang 2019 versucht, den nordmazedonischen Staatsangehörigen ausfindig zu machen. Der Grund: ein Strafbefehl des Amtsgerichts Diepholz aus dem Jahr 2015 wegen Erschleichens von Leistungen und Betrugs in Höhe von ursprünglich 500 Euro. Diese Schulden hatte der 23-Jährige jedoch noch immer nicht vollständig beglichen.

Flughafen Köln/Bonn: Gesuchter konnte Freiheitsstrafe gerade noch abwenden

Ihm drohten 33 Tage Ersatzfreiheitsstrafe, die er nur dadurch abwenden konnte, dass er die ausstehenden 330 Euro zuzüglich einer Restgeldstrafe und weiteren Kosten noch vor Ort beglich.

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In Gegenwart der Ermittler war es dem Mann plötzlich doch ein dringendes Anliegen, seine offene Rechnung zu begleichen. Somit verlief die Sache kurz und schmerzlos: Nach Zahlung von insgesamt 450 Euro war er wieder auf freiem Fuß. (alp)