Flughafen Köln/Bonn: Urlauber kehren von Reise zurück – und erleben eine böse Überraschung

Mitarbeiter am Flughafen Köln/Bonn erlebten nach ihrem Urlaub einen Schock! (Symbolbild)
Mitarbeiter am Flughafen Köln/Bonn erlebten nach ihrem Urlaub einen Schock! (Symbolbild)
Foto: Oliver Berg/dpa

Köln. Schock für Mitarbeiter des Flughafen Köln/Bonn. Erst vor wenigen Tagen wurde eine drastische Erhöhung der Parkplatzgebühren für Flughafen-Mitarbeiter bekannt. Zum 1. April steigen die Preise nach Angaben des „Express“ um bis zu 82 Prozent.

Zudem hat der Flughafen Köln/Bonn im Sommer eine Regelung verschärft. Das haben jedoch offenbar nicht alle Mitarbeiter mitbekommen – mit heftigen Konsequenzen.

Flughafen Köln/Bonn kassiert Mitarbeiter ab

Wie die Kölner Zeitung berichtet, müssen Mitarbeiter, etwa des Sicherheitspersonals, nun deutlich tiefer in die Tasche greifen, um ihr Auto in der Nähe ihres Arbeitsplatzes am Flughafen Köln/Bonn zu parken. 660 Euro statt 365 Euro soll etwa ein Stellplatz im Parkhaus P3 demnächst kosten.

„Diese Art von extrem überzogener Preiserhöhung ist einfach nur unverhältnismäßig, unsozial und mit nichts zu rechtfertigen“, schimpft Gewerkschaftssekretär Özay Tarim im „Express“. Selbst bei Überstunden müssten die Mitarbeiter unter Umständen draufzahlen. Und es kommt noch schlimmer.

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Flughafen bestraft privates Parken

So bittet der Flughafen Köln/Bonn offenbar nun auch zur Kasse, wenn Mitarbeiter die Parkplätze in ihrer Freizeit benutzen. Die Änderung in den Geschäftsbedingungen im Sommer haben offenbar nicht alle mitbekommen.

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Einige Mitarbeiter erlebten laut dem Verdi-Sprecher nach Flugreisen von Köln/Bonn aus eine böse Überraschung. Entgegen der kostenfreien Erwartung die Betroffenen knallhart abkassiert. Die Rede ist in Einzelfällen von vierstelligen Summen!

Das sagt der Flughafen

Wie reagiert Flughafen Köln/Bonn auf die Kritik? „Der Mitarbeiterparkplatz verfügt nur über eine begrenzte Kapazität. Es kommt sowohl tagsüber als auch nachts zu Engpässen. Der Mitarbeiterplatz darf nur für dienstliche Zwecke genutzt werden. Dies ist in Nutzungsvereinbarungen eindeutig geregelt, die der Flughafen mit den ansässigen Firmen abgeschlossen hat“, sagte der Flughafen-Sprecher Alexander Weise dem „Express

In Einzelfällen sei der Parkplatz P5 für private Zwecke genutzt worden. „Hier wurde der Normaltarif beziehungsweise der sonst übliche Wochentarif gemäß Urlauberparkhaus P3 berechnet“, so Weise. Ein Entgegenkommen. Sonst wäre es für die Mitarbeiter noch teurer gewesen. (ak)

 
 

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