Düsseldorf

Flughafen Düsseldorf: Mann will nach Landung unbemerkt am Zoll vorbei – als er auffliegt, können es die Beamten nicht fassen

Irrer Schmuggelversuch am Flughafen Düsseldorf! Die Zöllner können kaum fassen, wo der Mann das Bargeld versteckt hat. (Symbolbild)
Irrer Schmuggelversuch am Flughafen Düsseldorf! Die Zöllner können kaum fassen, wo der Mann das Bargeld versteckt hat. (Symbolbild)
Foto: imago images / Hans Blossey; Hauptzollamt Düsseldorf (Montage: DER WESTEN)

Düsseldorf. Irrer Schmuggelversuch am Flughafen Düsseldorf!

Zöllner, die gerade am Flughafen Düsseldorf ausreisende Personen überprüften, wurden plötzlich von der Bundespolizei kontaktiert. Die Beamten hatten einen Passagier mit einer größeren Bargeldsumme geschnappt. Doch sie ahnten nicht, wo er noch überall Geldscheine versteckt hatte.

Flughafen Düsseldorf: Mann will massig Bargeld schmuggeln

Der Vorfall ereignete sich am 26. November. Die Bundespolizei hatte in den Schuhsohlen des festgenommenen Passagiers bereits mehrere Geldbündel im Wert von 250.000 Euro gefunden. Doch das war nicht alles, was der Mann bei sich trug.

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Die erfahrenen Zöllner durchsuchten die weitere Kleidung des Mannes und fanden tatsächlich noch weitere 100.000 Euro – in der Unterhose des Reisenden!

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Das ist der Flughafen Düsseldorf:

  • Eröffnung am 19. April 1927
  • der „Düsseldorf Airport“ (DUS) zählt mit rund 25 Millionen Passagieren zu den Top 3 der verkehrsreichsten Flughäfen Deutschlands (nach Frankfurt a.M. und München)
  • 77 Fluggesellschaften verbinden ihn mit über 200 Zielen in etwa 55 Ländern
  • wichtigster Flughafen in NRW
  • hat mit einer Höhe von 87 Metern den höchsten Kontrollturm (Tower) Deutschlands

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Was hatte der Mann mit diesen 350.000 Euro Bargeld vor, die er in Schuhen und Unterwäsche versteckt hatte?

Geld-Transport in die Türkei

Auf diese Frage hatte der 50-jährige Türke, der in Düsseldorf wohnhaft ist, keine zufriedenstellende Antwort. Das Geld habe ihm ein Bekannter gegeben und ihm aufgetragen, die Scheine in die Türkei zu bringen. Allerdings konnte er sich weder an den Namen, noch die Kontaktdaten dieses Bekannten erinnern.

Da den Zöllnern keine Barmittelanmeldung und auch kein glaubhafter Beleg über die Herkunft des Geldes vorgelegt werden konnte, stellten die Beamten es noch vor Ort sicher. Nun wird geprüft, ob das Geld aus legalen Quellen stammt oder eventuelle Anhaltspunkte für zum Beispiel Geldwäsche vorliegen. Sollte dies der Fall sein, wird das Geld beschlagnahmt und einbehalten.

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Zudem leiteten sie gegen den Düsseldorfer ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts der Nichtanmeldung von Barmitteln ein. Dass es sich im vorliegenden Fall nicht um sein Eigentum handeln könnte, spielt hierbei keine Rolle. Ein solches Vergehen kann mit bis zu 1.000.000 Euro Bußgeld geahndet werden.

Bargeld ab 10.000 Euro muss bei Reisen angemeldet werden

„Dass die Kollegen am Flughafen größere, nichtangemeldete Summen Bargeld finden, ist nichts Ungewöhnliches“, so Fabian Pflanz, Pressesprecher des Hauptzollamtes Düsseldorf. „Allerdings stellt ein so hoher Betrag, der zudem auch noch derart versteckt wurde, auch dort die Ausnahme dar. Grundsätzlich müssen Barmittel ab 10.000 Euro sowohl bei der Ein- als auch Ausreise in bzw. aus der EU, angemeldet werden. Ziel dabei ist unter anderem die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung." (at)