Düsseldorf

Flughafen Düsseldorf: Zoll fischt Reisende heraus – die Beamten haben einen schwerwiegenden Verdacht

Am Flughafen-Düsseldorf zog der Zoll ein verdächtiges Gepäckstück heraus. (Symbolbild)
Am Flughafen-Düsseldorf zog der Zoll ein verdächtiges Gepäckstück heraus. (Symbolbild)
Foto: imago images / photothek; Hauptzollamt Düsseldorf

Düsseldorf. DAS ist nun wirklich alles andere als ein klassisches Urlaubs-Mitbringsel!

Zollbeamte am Flughafen Düsseldorf hatten am Mittwoch das Gepäck einer Kölnerin durchsucht, die gerade aus der Türkei eingereist war. Dabei stießen sie auf Gold im Wert von mehr als 10.000 Euro! Das Problem: Die Frau hatte die Schmuckstücke bei ihrer Einreise am Flughafen Düsseldorf nicht angemeldet. Jetzt drohen ihr ernste Konsequenzen.

Flughafen Düsseldorf: Zöllner finden hochwertigen Schmuck

Wer sich oder seiner Familie aus dem Urlaub etwas mitbringen möchte, sollte stets darauf achten, nicht gegen Einfuhr- oder Zollbestimmungen zu verstoßen. Sonst kann es teuer werden! Alkohol, Tabak oder Medikamente unterliegen zum Teil Mengeneinschränkungen. Wer Schmuck oder andere hochwertige Waren von außerhalb der EU einführt, muss sie grundsätzlich beim Zoll anmelden.

Das galt dementsprechend auch für den Schmuck, den die Frau am Flughafen Düsseldorf in ihrem Koffer hatte. Grundsätzlich gilt ein Freibetrag von 430 Euro, bis zu dem die Einfuhr zollfrei bleibt. Was die Frau bei sich hatte, überschritt diesen Wert jedoch bei Weitem.

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Das ist der Flughafen Düsseldorf:

  • Drittgrößter Flughafen in Deutschland
  • Eröffnet am 19. April 1927
  • 2019 gab es über 25,4 Millionen Passagiere
  • 77 Fluggesellschaften verbinden ihn mit über 200 Zielen in 55 Ländern
  • Etwa 22.200 Menschen arbeiten am Flughafen

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In ihrem Koffer fanden die Zollbeamten eine große Tasche, aus der sie mehrere Schmuckschatullen hervorzogen. Darin lagen insgesamt neun Goldarmreife und zwei Halsketten mit einem Gesamtgewicht von etwa 230 Gramm. Der Warenwert betrug stolze 11.649,91 Euro.

Verdacht auf Steuerhinterziehung

Als die Zöllner fragten, wofür sie den ganzen Schmuck verwenden wolle, antwortete die Frau, dass es sich dabei um Hochzeitsgeschenke für ihren Sohn handelte. So ganz nahmen ihr das die Beamten jedoch nicht ab.

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Weil sie den hochwertigen Schmuck nicht angemeldet hatte, wurde noch vor Ort ein Strafverfahren wegen des Verdachts der versuchten Steuerhinterziehung gegen die Reisende eingeleitet. Auch den Schmuck durfte die Frau nicht mit nach Hause nehmen – er wurde sichergestellt. (dav)

 
 

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