Düsseldorf

Flughafen Düsseldorf verkündet: Zu diesem Zeitpunkt gibt es neue Informationen zum Start des Megaflugzeugs

Der Flughafen Düsseldorf erwartet die Ankunft einer Antonov 124.
Der Flughafen Düsseldorf erwartet die Ankunft einer Antonov 124.
Foto: Christophe Gateau/dpa

Düsseldorf. Planespotter müssen gerade sehr geduldig sein: Der Flughafen Düsseldorf erwartete seit Freitag ein ganz besonderes Flugzeug. Ursprünglich sollte zu diesem Termin eine extrem seltene Antonov 124 landen. Dann verkündete der Flughafen Düsseldorf: Das Megaflugzeug soll am Montagmittag in Düsseldorf ankommen. Doch daraus wurde nichts.

Die Ankunft der Antonov verzögert jedoch immer weiter. Auch der neue Termin, „Dienstag gegen die Mittagszeit“, konnte nicht eingehalten werden. Nun verkündet der Flughafen Düsseldorf: „Laut den uns vorliegenden Quellen wird das heute nichts mehr mit der Antonov.“ Doch dafür ergänzt das Unternehmen via Twitter: „Aufgrund der immer wieder wechselnden Informationen gibt es das nächste Update von uns erst dann, wenn die Maschine tatsächlich gestartet und auf dem Weg zum DUS ist.“

Antonov noch nicht aus Bangladesch gestartet

Am Dienstagmorgen hieß es vom Flughafen Düsseldorf: „Die Maschine ist immer noch nicht gestartet. Wann sie losfliegt wissen wir nicht, daher können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine verlässliche Ankunftszeit nennen.“ Da der Flieger derzeit in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka steht und die reine Flugzeit im Schnitt etwa elf bis 13 Stunden dauert, konnte eine Landung am Dienstag in Düsseldorf ausgeschlossen werden.

Das in der Ukraine gebaute Flugzeug ist ein gigantisches Frachtflugzeug, das ursprünglich für die sowjetischen Streitkräfte entwickelt wurde. Von der in den 80er-Jahren in den Dienst gestellten Maschine sind weltweit nicht einmal 30 Exemplare in Betrieb.

Flughafen Düsseldorf: Antonov mit gigantischen Dimensionen

Das macht die Ankunft der Antonov auch für Deutschlands drittgrößten Flughafen in Düsseldorf so besonders.

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Die gigantische Antonov kann mit einem Gewicht von über 400 Tonnen starten. Sie hat eine Spannweite von 73,3 Metern (und übertrifft dabei alle Versionen der Boeing 747). Die Antonov 124 wird auch weiterhin selten bleiben. Bestrebungen die Produktion wieder aufzunehmen, verliefen bisher im Sand. Weitere beachtliche Leistungen der Antonov 124:

  • 1987 flug sie eine Rekorddistanz von 20.151 Kilometern am Stück
  • 2005 transportierte ein Flugzeug einen antiken Obelisken von Rom nach Äthiopien
  • 2011 transportierte eine Antonov 124 eine tonnenschwere Betonpumpe von Deutschland nach Fukushima. Sie wurde benötigt, um einen der beschädigten Atomreaktoren zu reparieren

Antonov 124 hat einen noch größeren Bruder

Noch seltener als die Antonov 124 ist eigentlich nur ihr großer Bruder und Nachfolger, die Antonov 225. Sie gilt als das größte Frachtflugzeug der Welt und wurde in den letzten Jahren der Sowjetunion geplant. Das Mega-Flugzeug sollte die sowjetische Raumfähre Buran, ein Äquivalent zum Space Shuttle, transportieren. Aktuell ist nur ein einziges Flugzeug dieses Typs in Betrieb.

Die Antonov 225 hält den Rekord für das schwerste jemals transportierte Stück Fracht (190 Tonnen) und die schwerste Gesamtfracht (254 Tonnen).

 
 

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