Düsseldorf

Flughafen Düsseldorf: Großer Ärger für Ramadan-Reisende – weil sie sich DARAN nicht halten

Unglaubliche Szenen haben sich am Flughafen Düsseldorf abgespielt.
Unglaubliche Szenen haben sich am Flughafen Düsseldorf abgespielt.
Foto: imago images / Aviation-Stock

Düsseldorf. Was für unglaubliche Szenen am Flughafen Düsseldorf!

Dichtgedrängte Menschenmassen ohne Sicherheitsabstand – ein Szene, die zu Zeiten des Coronavirus so nicht stattfinden sollte.

Und dennoch war genau dies laut „WAZ“ am Mittwoch am Flughafen Düsseldorf der Fall. Die Mitarbeiter sind empört über die Zustände.

Flughafen Düsseldorf: Menschenandrang am Schalter und in der Sicherheitskontrolle

Bis zur Rückwand des Gebäudes sollen sich die Fluggäste an den Schaltern im Terminal gedrängt haben. Fast unmöglich, bei dem Gedränge den Sicherheitsabstand einzuhalten. An der Sicherheitskontrolle habe sich dieses Bild fortgesetzt.

Es handele sich bei den Fluggästen vor allem um Menschen, die wegen des Ramadan-Festes zu ihren Familien in die Türkei fliegen wollen.

Sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag fliegt eine Maschine der Turkish Airlines auf Anweisung der türkischen Regierung von Düsseldorf nach Istanbul.

Flughafen-Mitarbeiter geschockt

Die Mitarbeiter am Flughafen sind empört. „Es gibt keinen Sicherheitsabstand oder Eingreifen der Bundespolizei oder ähnlicher Ordner“, verriet einer der „WAZ“.

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Das ist der Flughafen Düsseldorf:

  • Im Jahr 2018 nutzten 24.284.745 Fluggäste den Airport
  • 74.524 Tonnen Fracht gingen auf die Reise
  • Das beliebteste Ziel im Jahr 2018 war Palma de Mallorca mit 1,49 Millionen Reisenden
  • ...dicht gefolgt von München mit 1,42 Passagieren
  • 43,8 Prozent der Fluggäste sind als Familie unterwegs

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Die Situation sei laut Flughafensprecher Thomas Kötter kein Grund zur Besorgnis, man habe die Situation am Terminal im Blick.

Verschiedene Maßnahmen sollen das Wohl der Fluggäste sicherstellen, unter anderem dürfen keine nebeneinanderliegenden Schalter zum Check-In genutzt werden.

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Man fordere die Menschen zwar auf, den Sicherheitsabstand einzuhalten, könne sie aber nicht dazu anweisen. Mehr dazu erfährst du bei der „WAZ“ >>>

Nach der Einreise in die Quarantäne

In der Türkei erwartet die Reisenden zunächst ein Coronatest und anschließend Quarantäne. In 31 Städten, darunter auch Istanbul, besteht seit Donnerstagnacht ohnehin ein viertägiges Ausgangsverbot. Die türkische Regierung hatte bereits zwei Mal eine Ausgangssperre über Wochenenden verhängt.

Der Freitag markiert den Beginn des Fastenmonats Ramadan. Das Fastenbrechen in großen Gruppen wird wegen der Pandemie verboten, ebenso das Spendensammeln der Trommler, die die Gläubigen vor dem Sonnenaufgang wecken. (vh/mit dpa)

 
 

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