Feuerwehr wird zu brennendem Tunnel gerufen – doch dann sehen die Einsatzkräfte ein seltenes Wetterphänomen

Die Feuerwehr ist am Freitag zu einem außergewöhnlichen Wetterphänomen gerufen worden.
Die Feuerwehr ist am Freitag zu einem außergewöhnlichen Wetterphänomen gerufen worden.
Foto: dpa

Münster/Willebadessen. Zu einem außergewöhnlichen Wetterphänomen ist es am Freitag im Eggetunnel gekommen. Während der Durchfahrt mit seinem Zug gegen 8.30 Uhr hatte ein Lokführer dort erst starke Rauchentwicklung gemeldet.

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Deshalb machten sich Feuerwehr, Bundespolizei und Landespolizei auf den Weg zu dem Tunnel im Eggegebirge und sperrten die Bahnstrecke in diesem Bereich.

Als die Rettungskräfte dort ankamen, merkten sie, dass es sich nur um Nebel handelte. Entstanden ist dieses Wetterphänomen durch feuchte Kälte im Tunnel und warme Temperaturen außerhalb des Tunnels. Sicherheitshalber wurde der Tunnel durch die Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera abgesucht.

Gesamtverspätung von vier Stunden

Der Tunnel war in der Folge von 8.25 Uhr bis 10.58 Uhr gesperrt. Dadurch hatten sieben Züge eine Gesamtverspätung von knapp vier Stunden und es kam zu zwei Teilausfällen. Personen kamen nicht zu Schaden.

Der Eggetunnel ist ein 2.8 Kilometer langer Eisenbahntunnel der Bahnstrecke Hamm - Warburg, der zwischen den ostwestfälischen Städten Willebadessen und Lichtenau das Eggegebirge durchquert. (jp)

 
 

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