Bottrop

Feuerwehr rettet verängstigten Hund vor Wohnungsbrand – Bewohner handelten fahrlässig

Der Hund konnte gerade noch gerettet werden.
Der Hund konnte gerade noch gerettet werden.
Foto: Michael Kleinrensing
  • In Bottrop musste die Feuerwehr am Freitagabend zu einem Wohnungsbrand ausrücken
  • Menschen waren nicht in der Wohnung, wohl aber zwei Tiere
  • Den Brand haben die Bewohner selbst zu verantworten

Bottrop. Das ist gerade noch mal gut gegangen: Bei einem Wohnungsbrand hat die Feuerwehr Bottrop am frühen Freitagabend einen Hund aus einer verqualmten Wohnung gerettet. Ein Nachbar hatte gegen 16.15 Uhr den Alarm eines Rauchmelders gehört. Er schaute nach, woher der Alarm kam und sah Rauch aus einem Fenster einer Wohnung im Erdgeschoss aufsteigen.

-------------------------------------

• Mehr Themen:

Die kreativste Polizeimeldung aller Zeiten: So witzig berichtet die Polizei Aachen über einen Fall von Selbstjustiz

Unfall an der B1-Auffahrt – Offenbar zwei Verletzte

Franzose spart sich 4,10 Euro-Ticket: Jetzt muss er 60 Tage in den Dortmunder Knast

-------------------------------------

Schnell alarmierte er die Feuerwehr. Ob sich in der Wohnung noch Menschen befanden, war zu dem Zeitpunkt noch unklar. Die Rettungskräfte schickten einen sogenannten Angriffstrupp in die Wohnung an der Klosterstraße. Es stellte sich schnell heraus, dass beide Personen die Wohnung vor Brandausbruch verlassen hatten. Doch die Wohnung war trotzdem nicht leer.

Die Bewohner hatten ihren Hund und ihre Katze zu Hause gelassen. Während die Katze in einem rauchfreien Zimmer bleiben konnte, musste die Feuerwehr den verängstigten, aber unverletzten Hund mit ins Freie nehmen.

Laut Feuerwehr kam es zu dem Brand, weil die Bewohner Küchengeräte auf einem Kohleofen abgestellt hatten. Durch die Wärme des Ofens hatte sich ein Schwelbrand entwickelt. Der Angriffstrupp brachte die Küchengeräte nach draußen und belüftete die Wohnung. Es entstand nur geringer Sachschaden. (cho)

EURE FAVORITEN