Feuer in Flüchtlingsheim in Münster - Staatsschutz ermittelt

Foto: Armin Weigel/Symbolbild
In Münster hat es in der Nacht zu Samstags in einer Flüchtlingsunterkunft gebrannt. Das Haus sollte bald eröffnet. Brandstiftung nicht ausgeschlossen.

Münster. Ein Feuer in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Münster Hiltrup hat erheblichen Schaden angerichtet. "Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass unbekannte Täter den Brand im Erdgeschoss der Unterkunft vorsätzlich gelegt haben", erklärte der zuständige Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Samstag. Möglicherweise hätten sich die Täter durch ein Fenster an der Rückseite gewaltsam Zutritt verschafft.

Zeugen hatten gegen 1.37 Uhr in der Nacht die Flammen in der Nacht bemerkt und die Rettungskräfte gerufen. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der Schaden liegt im sechsstelligen Bereich. Verletzt wurde niemand. Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen im Technikraum des Gebäudes entstanden, teilte die Polizei mit.

Der Staatsschutz prüft, ob es Zusammenhänge mit einer ähnlichen Tat gibt. In dem Gebäude, das als Flüchtlingsunterkunft vorbereitet wird, habe es nun zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen gebrannt. Eigentlich sollte die Unterkunft seit Mittwoch bewohnt sein; durch den ersten Brand wurden die Arbeiten verzögert. (dpa/WE)

 
 

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