Horror-Tat in Holzwickede: Mutter will eigene Kinder verbrennen

Die Feuerwehr hat in der Nacht zwei Kinder in letzter Sekunde aus einer Feuerwohnung in Holzwickede befreit. (Symbolbild)
Die Feuerwehr hat in der Nacht zwei Kinder in letzter Sekunde aus einer Feuerwohnung in Holzwickede befreit. (Symbolbild)
Foto: dpa

Holzwickende. Dramatischer Einsatz der Feuerwehr am späten Samstagabend in Holzwickede. Um 23.45 Uhr ging der Notruf bei der Rettungsleitstelle ein – mit dem schlimmsten aller möglichen Verdachtsmomente: Kinder eingesperrt in einer Brandwohnung!

Sofort eilte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot zum Frankfurter Weg in Holzwickede. Als die Einsatzkräfte eintrafen, schlugen bereits Flammen aus der Brandwohnung in einem Mehrfamilienhaus. Nachbarn bestätigten den schrecklichen Verdacht!

Feuerwehr befreit Kinder in letzter Sekunde aus Brandwohnung in Holzwickede

Die Nachbarn berichteten den Einsatzkräften von zwei kleinen Kindern (2 und 5), die sich hilflos in der Brandwohnung befanden. In letzter Sekunde konnten die Einsatzkräfte die Kinder letztlich aus ihren Zimmern befreien.

Beide erlitten schwere Rauchvergiftungen. „Bei einem war es kritisch. Er ist aber über den Berg“, sagte der Dortmunder Staatsanwalt Felix Giesenregen am Sonntagmorgen gegenüber DER WESTEN.

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Nachbar reagiert heldenhaft

Vor Eintreffen der Feuerwehr hatte bereits einer der Nachbarn versucht, die Kinder zu befreien. Zwei Mal versuchte der Mann sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen. „Er scheiterte beide Male an der starken Rauchentwicklung und der extremen Hitze“, teilte der Dortmunder Staatsanwalt mit.

Bei seinem heldenhaften Einsatz erlitt der Nachbar genau wie die Kinder eine schwere Rauchgasvergiftung.

Mutter (26) festgenommen – Mordkommission eingerichtet

Noch am Abend geriet die Mutter (26) der beiden Kinder in den Fokus der Ermittler. Gegen sie besteht der dringende Verdacht, das Feuer in der Wohnung selbst gelegt zu haben.

„Sie hat sich am Abend alleine mit ihren Kindern in der Wohnung aufgehalten“, sagte Felix Giesenregen. Es gebe noch weitere Hinweise, die dafür sprechen, dass die 26-Jährige das Feuer gelegt haben könnte. Wie die Polizei am Montag in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Staatsanwaltschaft preisgab, ist die Mutter die Brandstifterin.

Sie wurde heute dem Richter vorgeführt und dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen sie. Die Anklage lautet versuchter Mord mit besonders schwerer Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung.

 
 

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