Fall wird immer mysteriöser: Lebensgefährlich verletzter Zeitungsbote war schon einmal Gewalt-Opfer

Der lebensgefährlich verletzte Zeitungsbote wurde auf der Straße gefunden.
Der lebensgefährlich verletzte Zeitungsbote wurde auf der Straße gefunden.
Foto: Werner/Videonews24.de
  • Der Fall des lebensgefährlich verletzten Zeitungsboten wird immer mysteriöser
  • Der 58-Jährige wurde schon einmal beim Zeitung-Zustellen verletzt
  • Damals war er von Jugendlichen angegriffen worden

Südkirchen. Noch immer kämpft Franz Knocke (58) um sein Leben. Der Zeitungsbote war am Montagmorgen von einem Autofahrer in Südkirchen gefunden worden. Er lag mit schwersten Kopfverletzungen auf der Straße.

Hirnblutungen und Knochenbrüche

Gegenüber den Ruhr-Nachrichten bestätigte die Cousine des Opfers, dass Knocke im Krankenhaus Lünen weiterhin auf der Intensivstation liegt. Er hat Hirnblutungen und Knochenbrüche erlitten, schwebt immernoch in Lebensgefahr.

Ob der 58-Jährige Opfer eines Angriffs oder eines Unfalls wurde, ist noch völlig unklar. Ebenso, ob ein Carport-Brand am Sonntagmittag in der unmittelbaren Nähe zum Fundort etwas mit dem Fall zu tun hat.

Vor zwei Jahren von Jugendlichen angegriffen worden

Sicher ist dagegen: Knocke ist schon einmal beim Zeitungenverteilen angegriffen worden. Im März 2015 attackierten drei Jugendliche den Boten, fügten ihm Gesichtsverletzungen zu. Vorher hatten sie ihn angepöbelt, kannten auch seinen Namen. Knocke hatte damals aus Ohren und Nase geblutet, es bestand der Verdacht eines Schädelbasisbruchs.

Dies geschah nur rund 800 Meter entfernt vom Ort, wo Knocke am Montagmorgen aufgefunden wurde. Damals konnte er das Krankenhaus am Folgetag wieder verlassen. Nun wird wohl auch Bestandteil der Ermittlungen sein, ob es zwischen diesen beiden Fällen einen Zusammenhang gibt.

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