Fahrradfahrer in Essen und Duisburg müssen um ihre Räder bangen: Hier sind besonders viele Langfinger unterwegs

Ein Fahrradschloss wird mit einem Bolzenschneider geöffnet. (Symbolbild)
Ein Fahrradschloss wird mit einem Bolzenschneider geöffnet. (Symbolbild)
Foto: Friso Gentsch
  • Fahrradfahrer in Herne, Gladbeck und Mülheim können sich freuen
  • Essen und Duisburg schneiden schlecht ab
  • Besonders dicke Schlösser können schützen

Während du diesen Artikel liest, wird in Deutschland mindestens ein Fahrrad gestohlen. Denn: Alle 90 Sekunden wird ein Fahrrad geklaut, wie der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club ADFC mitteilt. Laut neuesten Zahlen musst du vor allem in Essen und Duisburg besser aufpassen.

Das Gute vorweg: Die Dortmunder können sich freuen. Denn in ihrer Stadt sollen im Jahr 2015 laut ADFC rund 32 Prozent weniger Räder als noch 2014 gestohlen worden sein. Kamen da noch 4404 Räder weg, waren es 2015 nur noch 2955.

Gute Nachrichten für drei Ruhrgebietsstädte

Aber auch für Herne, Mülheim und Gladbeck gibt es gute Nachrichten. In allen drei Städten sind weniger Fahrräder gestohlen worden als noch 2014.

Bochum und Gelsenkirchen bleiben auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr.

Anders sieht es in Essen und Duisburg aus. Hier sind die Fahrraddiebe aktiver geworden.

Duisburg und Essen sind Spitzenreiter im Ruhrgebiet

In Duisburg (2873) wurden zehn Prozent mehr Räder gestohlen worden, in Essen (3415) ein Drittel mehr.

Damit müssen vor allem die Essener und Duisburger ihre Fahrräder gut schützen.

Das heißt: Besonders dicke und massive Ketten nutzen. Das Rad (wenn möglich) über Nacht nicht draußen stehen lassen. Und selbst für kurze Momente gilt: Niemals ohne Schloss abstellen.

Köln und Düsseldorf trifft es schlimmer

Aber du kannst dich noch freuen im Ruhrgebiet: In Köln, Münster oder Düsseldorf wäre dein Rad noch viel gefährdeter. Denn hier sind die Langfinger noch viel mehr unterwegs.

(fb)

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