Essen: Aus für beliebte Kultdisco! DIESE Institution muss als erste Insolvenz anmelden

So grün und schön: Das Ruhrgebiet von oben

DER WESTEN ist für dich in den Heißluftballon gestiegen und hat das Ruhrgebiet von oben gefilmt.

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Traurige Nachrichten für die Discoszene in Essen. Wegen der Corona-Pandemie und dem verhängten Lockdown muss eine Kultdisco der Ruhrgebietsstadt für immer schließen.

+++ Essen: Paukenschlag im Landgericht – Prozess gegen Clan-Größe Jamal Rammo geplatzt! +++

Sie ist damit die erste Kultdisco in Essen, die die Pandemie nicht übersteht.

Essen: Aus für Kultdisco! DIESE Institution muss als erste Insolvenz anmelden

Seit über 25 Jahren gab es die „Musikpalette“ hinterm Hauptbahnhof in Essen. Hier wurden unzählige Abi-Partys gefeiert. Die „Musikpalette“ war besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beliebt.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Aber die Corona-Pandemie hat der Kulteinrichtung in den Räumlichkeiten des ehemaligen Kinos „Filmpalette“ das Genick gebrochen. Die Betreiber mussten bereits am 30. September einen Insolvenzantrag stellen, wie die „WAZ“ berichtet.

Schon seit März hat die Musikpalette wie alle Discos geschlossen. Im Sommer gaben sich die Betreiber kämpferisch. Irgendwie müsse es weitergehen, hieß es damals.

Doch es funktionierte nicht, wie der Insolvenzverwalter gegenüber der „WAZ“ erklärte. Nun wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

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Die meisten Arbeitsverhältnisse seien bereits von Monaten gekündigt worden.

Warum auch die staatlichen Überbrückungshilfen der „Musikpalette“ nicht mehr helfen können, liest du hier im Artikel der „WAZ“.

 
 

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