Erdogan-Besuch in Köln: Facebook-Aufruf der türkischen Gemeinde macht der Polizei zusätzliche Arbeit

Die Zentralmoschee in Köln wird am Samstag eröffnet. (Archivbild)
Die Zentralmoschee in Köln wird am Samstag eröffnet. (Archivbild)
Foto: dpa

Köln. Am Samstag eröffnet der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Zentralmoschee in Köln.

Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religionen (DITIB) hat bei Facebook „alle deutschen und türkischen Freunde“ zu dieser Eröffnung eingeladen. Die Polizei sieht darin ein großes Problem.

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Denn der abgesperrte Bereich an der Venloer Straße sei maximal für 5000 Menschen ausgelegt. Danach könne niemand mehr auf das Gelände gelassen werden, so die Beamten.

Und durch den Facebook-Aufruf befürchtet die Kölner Polizei, dass der Ansturm deutlich höher ausfallen werde. Aus Sicherheitsgründen seien aber nicht mehr als 5000 Menschen vor der Zentralmoschee möglich.

Die Polizei hat im Gespräch mit der DITIB vereinbart, dass man sich die Lage vor Ort erneut anschauen werde. Vertreter der Polizei, der Stadt Köln und unter anderem der DITIB werden nach Möglichkeiten suchen, wie die Sicherheit des Staatsgastes und die nicht genau kalkulierbare Menge an Zuschauern im Nahbereich der Moschee ermöglicht werden können. (fb)