Eine Blutspur quer durch Europa

Essen..  Seit den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001 gab es auch in Europa eine Reihe ­islamistischer Attentate. Manche Pläne konnten gerade noch vereitelt werden. Ein Überblick:

Brüssel, Mai 2014: Im Jüdischen Museum erschießt ein französischer Islamist vier Menschen. Kurz darauf wird der Mann festgenommen.

Frankfurt, März 2011: Ein Kosovo-Albaner erschießt am Flughafen zwei US-Soldaten und verletzt zwei weitere schwer.

Moskau, Januar 2011: Bei einem Selbstmordanschlag auf dem Flughafen Domodedowo sterben mindestens 37 Menschen. Die Ermittler machen ­Islamisten aus dem Nordkaukasus verantwortlich.

Stockholm, Dezember 2010: Bei einem Sprengstoffanschlag in der Fußgängerzone stirbt der Attentäter. Hintergrund war vermutlich der Einsatz schwedischer Soldaten in Afghanistan.

Düsseldorf, März 2010: Die vier Mitglieder der islamistischen Sauerland-Gruppe müssen wegen geplanter Terroranschläge in Deutschland für bis zu zwölf Jahre ins Gefängnis.

Köln, Juli 2006: Im Hauptbahnhof werden in zwei Zügen Bomben gefunden, die wegen eines technischen Fehlers nicht explodierten. Der „Kofferbomber von Köln“ wird später zu lebenslanger Haft verurteilt.

London, Juli 2005: Vier musli­mische Täter mit britischem Pass zünden in der U-Bahn der englischen Hauptstadt und in einem Bus mehrere Sprengsätze. 56 Menschen sterben, etwa 700 werden verletzt.

Madrid, März 2004: Bei Sprengstoffanschlägen auf Pendlerzüge in der spanischen Metropole sterben 191 Menschen, etwa 1500 werden verletzt.

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