Düsseldorf

Düsseldorf: Widerliche Vorwürfe! Feuerwehrmänner sollen DAS gemacht haben

Schlimme Vorwürfe gegen einige Feuerwehrbeamte bei der Düsseldorfer Feuerwehr sind nun erhoben worden. (Symbolbild)
Schlimme Vorwürfe gegen einige Feuerwehrbeamte bei der Düsseldorfer Feuerwehr sind nun erhoben worden. (Symbolbild)
Foto: Funke Foto Services

Düsseldorf. Bei der Feuerwehr Düsseldorf soll es Vorfälle gegeben haben, die drastische Konsequenzen nach sich ziehen sollen.

Denn eine Mitarbeiterin der Feuerwehr Düsseldorf hatte angegeben, dass sie von einem Kollegen sexistisch beleidigt worden sei. Die Düsseldorfer Brandbekämpfer nehmen die Vorwürfe ernst, ein Feuerwehrmann ist bereits vom Dienst freigestellt worden.

Feuerwehrfrau in Düsseldorf sexistisch beleidigt

Die Feuerwehrfrau habe Mitte August ihren Schutzhelm gefunden, der mit beleidigenden Wort beschmiert worden war. Daraufhin informierte sie ihren Vorgesetzten, der sich dem Fall annahm.

Wie die Feuerwehr Düsseldorf mitteilte, habe man der Kollegin Unterstützung und Schutz versichert. Zu dem Zeitpunkt wurde zunächst Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt, da kein Verdächtiger gefunden wurde. Doch nur einige Wochen später habe die Feuerwehrfrau weitere Vorwürfe angedeutet und diese anhand einer Whatsapp-Gruppe auch belegen können.

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Das ist die Stadt Düsseldorf:

  • erhielt 1288 das Stadtrecht
  • Landeshauptstadt von NRW, gehört zu den Wirtschaftszentren Deutschlands
  • mit 646.000 Einwohnern (Stand: Dezember 2019) die zweitgrößte Stadt in NRW
  • besteht aus zehn Stadtbezirken, die in 50 Stadtteile unterteilt sind
  • Oberbürgermeister ist Thomas Geisel (SPD)

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Beamter von Dienst freigestellt

So konnte die Feuerwehr Düsseldorf einen Beamten ausmachen und freistellen. Gegen weitere Beamte werden Disziplinarverfahren eingeleitet. Dazu sagt der Feuerwehrchef David von der Lieth: „Sexismus und Rassismus haben in der Düsseldorfer Feuerwehr keinen Platz. Wir werden in aller Entschiedenheit gegen Beamte vorgehen, die sich in sexuell belästigender oder fremdenfeindlicher Art und Weise äußern. Wir stehen für den Schutz unserer Kolleginnen ein. Um diese Tendenzen zu bekämpfen, werden wir auch die Strukturen in der Feuerwehr auf den Prüfstand stellen und gegebenenfalls anpassen.“

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Nur zehn Frauen unter 850 Feuerwehrleuten

Derzeit seien zehn Frauen im Einsatzdienst der Düsseldorfer Feuerwehr. Insgesamt gibt es 850 Feuerwehrbeamte in der Landeshauptstadt. „Die Zahl der Frauen, aber auch die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund ist in der Feuerwehr zu niedrig. Wir wollen das so schnell wie möglich ändern“, erklärt David von der Lieth.

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Wie es nun weitergeht mit dem bereits freigestellten Beamten und den Vorwürfen gegen ihn und seine Kollegen, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. (fb)

 
 

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