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Düsseldorf: Tatverdächtige nach Hofgarten-Vergewaltigung gefasst – Details schockieren zutiefst

Im Düsseldorfer Hofgarten soll es zu einer Gruppenvergewaltigung gekommen sein.
Im Düsseldorfer Hofgarten soll es zu einer Gruppenvergewaltigung gekommen sein.
Foto: Blossey// DER WESTEN

Düsseldorf. Einen absoluten Albtraum erlebte im Juni dieses Jahres eine 51-Jährige Frau in Düsseldorf. Am Abend war die Frau aus Wuppertal zu Fuß durch den Hofgarten in Düsseldorf unterwegs.

Dort sollen vier Personen die 51-Jährige attackiert und vergewaltigt haben. Danach sollen sie der Frau ihre Handtasche entrissen haben. Die Polizei Düsseldorf vermeldet auf einer Pressekonferenz am Donnerstag nun einen Ermittlungserfolg - und enthüllt schockierende Details.

Düsseldorf: Wuppertalerin erlebt Schreckliches im Hofgarten

Es sollte eigentlich ein schöner Abend mit Freunden in der Altstadt in Düsseldorf werden. In den frühen Morgenstunden am Pfingstsamstag schnappt die Wuppertalerin etwas frische Luft und sucht eine öffentliche Toilette auf. Die Altstadt ist zu diesem Zeitpunkt noch gut gefüllt. Vor Ort soll sie ein Mädchen angesprochen und überredet haben, mit ihr in den Hofgarten zu gehen.

Dort erlebt die 51-Jährige dann auf einer Anhöhe den Übergriff der jungen Männer, so die Staatsanwaltschaft. Sie habe noch versucht, sich tatkräftig gegen die Männer zu wehren. Als sie zu Boden fällt, soll das Mädchen ihr die Handtasche mit ihrem Portmonnee und dem Handy geraubt haben.

Bei der Pressekonferenz in Düsseldorf wurde nun bekannt: Die drei männlichen Täter und das Mädchen sollen sich abgesprochen haben und gemeinsam die Frau gezielt in den Hofgarten gelockt haben. Dort umzingelten sie die Frau und führten sie immer tiefer in den Park, so die Schilderung von Kriminalhauptkommissarin Sabine Supply. Vier Personen wurden Mitte September festgenommen. Ihr Alter ist schockierend.

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Alter macht sprachlos

Die junge Passantin, die die Wuppertalerin in der Altstadt angesprochen haben soll, ist gerade einmal 14 Jahre alt. Ihre mutmaßlichen Mittäter sind zwei 15-Jährige und ein 17-Jähriger. Auf ihre Spur kam die Polizei ihnen durch DNA-Spuren.

Am 11. September erhielt die Polizei einen Treffer in der DNA-Analyse Datei. Einer der 15-Jährigen und einer der 17-Jährige waren bereits als Intensivtäter bekannt. Sie sind bereits wegen Körperverletzung und Betäubungsmitteln verurteilt worden. Eine Verurteilung wegen einer Sexualstrafe lag jedoch bisher nicht vor.

Festgenommene geben Hinweise auf Mittäter

Im Streifenwagen hätten beide dann Aussagen gemacht, die auf die Identität der anderen beiden an der Tat beteiligten Teenager schließen ließen. Die Mutter des Mädchens meldete sich zudem selbst bei der Polizei und erzählte, sie habe ihrer Tochter vor einigen Monaten ein Handy abgenommen, da diese nicht erklären konnte, wie sie in den Besitz des Telefons kam.

Am Tag nach der Verhaftung sei sie dann von einer Person angesprochen worden mit der Bitte, das geklaute Handy zu vernichten.

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Alle vier werden nun wegen gemeinschaftlicher schwerer Vergewaltigung, Raub und Körperverletzung angeklagt, da das Prinzip der „Mittäterschaft“ gelte, wie Staatsanwältin Britta Zur erklärt. Über das Alter der Täter ist auch sie schockiert: „Damit haben wir im Rahmen der Ermittlungen nicht gerechnet.“ (dav)

 
 

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