Düsseldorf

Düsseldorf: Skurriler Zwischenfall auf Rheinkirmes – wegen Anti-Terror-Sperren

Busse und ein Lkw haben sich in Düsseldorf vor der Rheinkirmes festgefahren.
Busse und ein Lkw haben sich in Düsseldorf vor der Rheinkirmes festgefahren.
Foto: dpa

Düsseldorf. Sie sollen feige Terrorangriffe abwehren, doch am Freitag sorgten sie für Probleme im Verkehr: Zwischen großen Beton-Sperren bei der Rheinkirmes in Düsseldorf haben sich Busse und ein Lastwagen festgefahren. Die Polizei und Passanten mussten helfen.

Ein Linienbus musste am Nachmittag zunächst rückwärts herausgefahren werden, gegen 17 Uhr fuhr sich ein weiterer Bus fest, teilt die Polizei mit. Dabei gab es vor der Rheinkirmes in Düsseldorf extra eine Ansage der Polizei.

„Wir haben über die Leitstelle noch einmal alle Fahrer informiert, dass sie während der Kirmes nicht über die Brücke fahren“, sagte eine Sprecherin.

Düsseldorf Rheinkirmes: Busse stecken in Anti-Terror-Sperren fest

Die „Rheinische Post“ berichtete am Freitagabend von einem weiteren Vorfall in der gegenüberliegenden Fahrtrichtung, bei der sich ein Lkw zwischen Pollern festgefahren habe. Hier hätten Passanten kurzerhand einen Poller mit vereinten Kräften um einige Zentimeter verschoben, um den Laster zu befreien.

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Die Düsseldorfer Kirmes gehört mit der Cranger Kirmes in Herne zu den größten Volksfesten in NRW. In der Landeshauptstadt werden auf der Festwiese im linksrheinischen Stadtteil Oberkassel bis zum übernächsten Sonntag (21. Juli) laut Stadt rund 4 Millionen Besucher erwartet. 300 Schausteller sind den Angaben zufolge bei der „Größten Kirmes am Rhein“ dabei.

Um Anschläge mit Fahrzeugen wie in Nizza, Barcelona oder auf dem Berliner Weihnachtsmarkt zu verhindern, werden viele Großveranstaltungen mit Anti-Terror-Sperren gesichert. Bei der Rheinkirmes wurden die Sicherheitsvorkehrungen 2016 verstärkt. Die Zufahrten Richtung Kirmesgelände sind mit Pollern gesichert, um Lkw auszubremsen. (dpa/jg)

 
 

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