Düsseldorf

Düsseldorf: Rentnerin schickt Sohn zum Geld abheben – doch in der Bank hält man sie für tot!

Düsseldorf: Als ein Mann für seine Mutter Geld abheben will, erhält er eine Schock-Nachricht von der Bank. (Symbolbild)
Düsseldorf: Als ein Mann für seine Mutter Geld abheben will, erhält er eine Schock-Nachricht von der Bank. (Symbolbild)
Foto: imago images / Shotshop

Düsseldorf. Olaf Ströter aus Düsseldorf wollte lediglich etwas Geld für seine Mutter Irmgard (82) abheben – doch die EC-Karte wollte nicht funktionieren.

Als der 54-Jährige daraufhin einen Mitarbeiter der Bank in Düsseldorf um Hilfe bat, erhielt er eine Schock-Nachricht!

Düsseldorf: Mann soll Geld für Mutter abheben – die Bank hält sie für tot!

Der Bankmitarbeiter, der die Familie kennt, hatte im System nach einer Problemlösung gesucht – und wurde plötzlich kreideblass. „Ihre Mutter ist am 9. Juli verstorben“, teilte er Olaf Ströter mit. Der entsetzte Sohn eilte sofort nach Hause.

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„Ich bin dann wieder zu meiner Mutter und musste ihr das erklären“, erzählt er dem „Express“. „Mama, der Grund, dass die Karten nicht mehr funktionieren ist ziemlich traurig: Du bist für tot erklärt worden.“ Die quicklebendige Mutter Imgard kann es nicht fassen. „Sind die verrückt?“, fragt die 82-Jährige ungläubig. „Wer war das denn?“

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Der Irrtum könnte schwerwiegende Folgen für die Familie mit sich bringen. Der Rentenservice der Deutschen Post forderte „überzahlte Rentenbeträge“ zurück, das Konto der 82-Jährigen wurde gesperrt. „So können auch keine laufenden Kosten wie Miete, Strom und Telefon abgebucht werden“, erklärt Imgards zweiter Sohn Ralf (61). „Entweder sitzt unsere Mutter bald im Dunkeln oder auf der Straße.“

Irrer Zufall sorgte für den schwerwiegenden Fehler

Wie konnte es zu einem solchen Irrtum kommen? Wenn eine rentenberechtigte Person stirbt, erfährt der Rentenservice der Deutschen Post das „in der Regel durch eine Mitteilung einer Meldebehörde“, erklärt Sprecherin Katja Braubach vom Deutschen Rentenversicherungsbund dem „Express“. „In diesem Einzelfall wurde offensichtlich eine solche Mitteilung fehlerhaft ausgewertet, sodass die Rente von Frau Ströter versehentlich eingestellt und die Deutsche Rentenversicherung über den Tod der Rentenberechtigten informiert wurde.“

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Der Fehler war einem verrückten Zufall zu verdanken. An jenem 9. Juli verstarb tatsächlich eine Frau Ströter, jedoch handelte es sich dabei nicht um Imgard Ströter. Da beide Frauen jedoch am selben Tag Geburtstag haben, stellte man die Todesmeldung versehentlich auf die 82-jährige Düsseldorferin aus. „Hier handelt es sich um einen sehr bedauerlichen Fehler, für den wir uns ausdrücklich entschuldigen möchten“, so Sprecherin Braubach.

Imgard Ströter erhält Blumensträuße als Entschuldigung

Mittlerweile wurden jedoch alle beteiligten Institutionen über den unglücklichen Fehler informiert und die Rentenzahlung inklusive Nachzahlung wieder aktiviert. Imgard Ströter erhielt zur Entschuldigung noch zwei Blumensträuße von den Verantwortlichen.

Sohn Olaf kann sich darüber aber nur bedingt freuen. „Die können den Schock, den ganzen Ärger und die damit verbundene Arbeit auch nicht wieder gutmachen“, teilt er dem „Express“ mit. „Hoffen wir, dass das Konto jetzt wieder freigeschaltet wird!“ (at)

 
 

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