Düsseldorf: Neues Museum sorgt für Verwirrung und Entsetzen – „Was ist das genau?“

25 verschiedene Kulissen wird das „Cali Dreams“ seinen Besuchern ab dem 25. Oktober bieten.
25 verschiedene Kulissen wird das „Cali Dreams“ seinen Besuchern ab dem 25. Oktober bieten.
Foto: obs/California Dreams GmbH/Sandhia Thelen

In Düsseldorf sorgt die Eröffnung eines neuen „Museums“ bereits seit einiger Zeit für gemischte Reaktionen. Die einen sind verwirrt und haben keine Ahnung, was es mit dem neuen Angebot auf sich hat.

Andere wiederum schlagen die Hände vor die Stirn und fragen sich, wie sich so etwas überhaupt durchsetzen kann. Und wieder ganz andere freuen sich auf die neue Attraktion, die Düsseldorf ab dem 25. Oktober zu bieten hat: Das „Cali Dreams.“

Völlig neue Attraktion in Düsseldorf: Ein Traum für Instagram-Fans

Doch was genau hat es damit auf sich? Auf Facebook fragte jemand nach. „Da steht was von Instagram Museum...was ist das genau?“

Ein „Instagram-Museum“? Werden hier die Bilder mit den meisten Likes ganz analog ausgestellt? Fotos, die die größten Kontroversen ausgelöst haben? Alles falsch, denn im „Cali Dreams“ geht es im Prinzip ganz allein um dich. Und die Bezeichnung „Museum“ ist hier wohl auch nicht bekannten Sinne zu verstehen.

Kalifornische Straßen, Strände, Läden – mitten in Düsseldorf

Das „Cali“ steht als Abkürzung für „California.“ Denn dort bekamen die beiden Gründer Mike Naseband und Kevin Kock die Idee für diese neuartige Ausstellung, wie bei „RP-Online“ zu lesen ist.

Die beiden beobachteten, wie Menschen überall an den Straßen, Stränden und Läden für verschiedene Bilder posierten. Ihre Idee: Wieso nicht einfach alle Kulissen an einem Ort bündeln?

29 Euro für 2 Stunden

Rund fünf Monate später entstehen in Düsseldorf Lierenfeld auf 1500 Quadratmeter Fläche verschiedene Räume, die insgesamt 25 verschiedene Fotokulissen bieten sollen.

Besucher können sich dann für 29 Euro 2 Stunden in den Räumen austoben und sich um den bestmöglichen Shot bemühen. Damit am Ende nicht 25 verschiedene Orte, aber nur ein einziges Outfit auf den Fotos zu sehen ist, gibt es natürlich auch Umkleidekabinen.

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In Köln bereits erfolgreich

Die Reaktionen im Netz sind gemischt. Unter einem Facebookpost kommentieren sowohl Fans der Idee als auch weniger überzeugte Nutzer: Die einen fragen sich, weshalb man 30 Euro bezahlen sollte, um Bilder vor Fotowänden schießen zu dürfen, die anderen markieren sich gegenseitig wie wild und können die Eröffnung kaum noch abwarten.

In Köln gab es mit dem „Supercandy Pop-Up Museum“ bereits ein ähnliches Konzept. Quietschbunte Sets mit viel Neon und Bling Bling sorgten für Abwechslung auf dem Social Media Feeds der Besucher. Das „Supercandy“ war dermaßen erfolgreich, dass es im November sogar zurückkehren wird.

Sieben Tage die Woche geöffnet

Wieso die beiden die Bezeichnung „Museum“ gewählt haben, erklärt Mike Naseband gegenüber „RP-Online“: „Wir wollen kein Fotostudio sein, für mich ist das hier moderne Kunst.“

Ob sich dieses neuartige Konzept auch in Düsseldorf durchsetzen wird, wird sich zeigen müssen. Ab dem 25. Oktober hat das „Cali Dreams“ von Montag bis Sonntag von 10-22 Uhr geöffnet. (db)