Düsseldorf

Düsseldorf: 30.000 Menschen nach Bombenfund evakuiert – DESHALB dauerte es so lange

In Düsseldorf wurde eine Weltkriegsbombe gefunden. (Archivbild)
In Düsseldorf wurde eine Weltkriegsbombe gefunden. (Archivbild)
Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Düsseldorf. Bombenfund in Düsseldorf! Bei Bauarbeiten wurde am Freitagmittag auf dem Gelände der ehemaligen Justizvollzugsanstalt (JVA) in Düsseldorf-Derendorf eine Bombe gefunden.

Der Blindgänger – eine britische Zehn-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder – muss noch am Freitag an der Ulmenstraße entschärft werden. In einem Radius von 500 Metern um die Fundstelle herum müssen laut der Stadt bis zu 11.650 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Bewohner, die mindestens 500 Meter von der Fundstelle entfernt wohnen, dürfen während der Entschärfung zumindest in ihren Wohnungen bleiben, aber nicht raus. Davon sind etwa 19.245 Menschen betroffen.

Alle Infos im Live-Ticker:

Düsseldorf: Bombenfund in Landeshauptstadt – Entschärfung abgeschlossen

01.15 Uhr: Endlich! Die britische Weltkriegsbombe ist entschärft!

00.26 Uhr: Die Entschärfung hat begonnen! Daumen drücken!

23.41 Uhr: Unfassbar! Einige Personen sind laut Feuerwehr im eigentlich evakuierten Bereich erschienen, weigern sich, zu gehen. Die Entschärfung verzögert sich.

22.42 Uhr: In der Betreuungsstelle sind laut Feuerwehr aktuell etwa 450 Personen.

22.15 Uhr: Der Krisenstab tagt, in der nächsten halben Stunde soll der Zeitpunkt der Entschärfung feststehen.

22.03 Uhr: Die Feuerwehr bittet jetzt, alle Bewohner im Umkreis von ab 500 Metern zur Bombe in ihren Wohnungen zu bleiben. Ein Aufenthalt ist draußen nicht mehr gestattet.

21.40 Uhr: Die Feuerwehr bedankt sich bei allen für die Unterstützung!

21.22 Uhr: Auf Twitter zeigt die Feuerwehr einen Ausschnitt aus der Betreuungsstelle des Max-Planck-Gymnasiums:

20.31 Uhr: Insgesamt sind nach eigenen Angaben über 500 Kräfte der Feuerwehr, der Polizei, der Stadt, des Rettungsdienstes und der Hilfsorganisationen im Einsatz.

19.52 Uhr: Die Bombenentschärfung in Düsseldorf beeinträchtigt auch den Bahnverkehr. Der Halt Derendorf entfällt - folgende S-Bahn-Linien sind betroffen:

  • S 1: Dortmund – Bochum – Essen – Mülheim (Ruhr) – Duisburg – Düsseldorf – Solingen
  • S 6: Essen – Ratingen Ost – Düsseldorf – Langenfeld (Rheinl) – Köln
  • S 11: Düsseldorf Flughafen Terminal – Düsseldorf – Neuss – Dormagen – Köln – Bergisch Gladbach

19.20 Uhr: Die Feuerwehr und die Stadt halten die Menschen an, die ab 500 Meter entfernt zur Bombe wohnen, ab 22 Uhr in ihren Wohnungen zu bleiben und sich möglichst weit entfernt von Glasflächen aufzuhalten.

Im äußeren Radius (Gefahrenzone B), der den Raum 1.000 Meter um den Fundort umfasst, sind die Menschen ab 22 Uhr gehalten, sich während der Zeit der Entschärfung in ihren Häusern und möglichst entfernt von Glasflächen aufzuhalten

19.15 Uhr: Die Stadt teilt mit, dass die betroffenen Bereiche bis 22 Uhr evakuiert werden müssen.

18.41 Uhr: Seit 17 Uhr sind Lautsprecherwarnfahrzeuge unterwegs, um betroffene Bürger aufmerksam zu machen. Die Feuerwehr weist nochmal auf das Gefahrentelefon hin, das unter 3889 889 zu erreichen ist.

17.57 Uhr: Die Stadt gibt bekannt, dass die Entschärfung für „den heutigen, späten Abend“ geplant sei. Also noch am Freitag!

17.19 Uhr: Die Feuerwehr bittet darum, dass sich Menschen, die im Radius von 500 Metern zur Bombe befinden und ihre Wohnung selbständig nicht verlassen können, zeitnah unter 19222 melden.

16.31 Uhr: Die Ulmenstraße, Johannstraße, Heinrich-Ehrhardt-Straße, Münsterstraße bis hin zur Jülicher Straße im Süden und dem Kennedydamm werden gesperrt. Der Kennedydamm selbst bleibt für den Verkehr frei.

16.08 Uhr: Die S-Bahn-Station Derendorf muss laut Feuerwehr für die Entschärfung gesperrt werden.

15.53 Uhr: Menschen, die im inneren Ring wohnen und ihre Wohnungen nicht selbst verlassen können, können unter 19222 einen Transport durch die Feuerwehr bestellen. Rollstühle sollten dabei gemeldet werden. Die Stadt hat auch ein Gefahrentelefon eingerichtet, ist unter 388 9889 zu erreichen.

15.49 Uhr: Im Max-Planck-Gymnasium wird eine Unterkunft eingerichtet.

15.46 Uhr: 11.650 Menschen müssen um den 500-Meter-Radius ihre Wohnungen verlassen, teilt die Stadt Düsseldorf mit.

14.30 Uhr: Zwei Altenheime liegen im Evakuierungsradius und müssen geräumt werden. Das Krisenmanagement der Stadt ist alarmiert.

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Danach wolle man Details zum Ablauf der Bombenentschärfung mitteilen.

Wir berichten weiter.

 
 

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