Dortmund

Dortmund: Tui-Mitarbeiterin fliegt als Erste in den Urlaub nach Mallorca – was sie danach berichtet, überrascht

Eine Frau aus Dortmund hat den Mallorca-Urlaub getestet – und berichtet dabei auch von polizeilichen Maßnahmen. (Symbolbild)
Eine Frau aus Dortmund hat den Mallorca-Urlaub getestet – und berichtet dabei auch von polizeilichen Maßnahmen. (Symbolbild)
Foto: imago images / ThomasReiner.pro

Dortmund. Endlich wieder Urlaub! Seit Sonntag dürfen Touristen wieder nach Mallorca reisen.

Anika Szameitat (34), Mitarbeiterin eines Tui-Reisebüros in Dortmund, hat den Mallorca-Urlaub im Rahmen einer Dienstreise für zwei Tage getestet. Ihre Erfahrungen vor Ort überraschen! Darüber berichteten die „Ruhrnachrichten“.

Dortmund: Tui-Mitarbeiterin testet Mallorca-Urlaub für Reisebüro-Kunden

Auf dem Kurztrip sollen Reisebüromitarbeiter vor Ort erleben, wie sich die Corona-Krise auf die Ferieninsel auswirkt. Und die Auswirkungen spürte Szameitat schon bei der Anreise.

Die Flughäfen in Frankfurt und Palma seien „gespenstisch leer“, das Einsteigen in den Ferienflieger genau geregelt und im Flieger die Maske Pflicht gewesen.

Ähnlich sei es auf der Urlaubsinsel weitergegangen. Auch auf Mallorca gelten die Abstandsregeln, der Mund-Nasen-Schutz gehört zum Pflichtprogramm – auch, wenn die Maske unter freiem Himmel nicht getragen werden muss.

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Diese Regeln gelten auf der Balearen-Insel

„Die spanische Polizei kontrolliert dort, ob man eine Maske dabei hat“, berichtet die 34-Jährige. Wer keine mit sich führe, müsse ein Bußgeld zahlen.

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Die meisten Geschäfte seien zudem noch geschlossen gewesen, und auch der Partytourismus am Ballermann fand nicht statt.

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Reise nach Mallorca – das musst du wissen (Quelle: Auswärtiges Amt vom 24. Juni)

  • Die Einreise nach Spanien aus Deutschland ist seit dem 21. Juni möglich
  • Landesweit gilt eine Pflicht für Mund- und Nasenbedeckung innerhalb von Räumen
  • Die Maske musst du dann auch draußen tragen, wenn ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt eine generelle Maskenpflicht, Kinder unter 6 Jahren sind davon ausgenommen

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Das empfiehlt der Reise-Profi für den Sommerurlaub

Trotz der Einschränkungen hält Szameitat die Dienstreise für gelungen – und empfiehlt den Urlaub auf Mallorca auch zu Zeiten des Coronavirus weiter. „Man kann im Grunde alles machen“, sagt sie.

Auch die Spanier hätten sich über die Reisenden gefreut. Schließlich habe die Tourismus-Branche ganz besonders unter den Einschränkungen gelitten.

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Mit Abstand am Strand liegen, schwimmen, etwas anderes sehen als Deutschland – „Es war schön, einfach mal wieder rauszukommen“, sagt die Tui-Mitarbeiterin den „Ruhrnachrichten“.

Wer Lust auf Sonne, Strand und Meer hat, sei auf Mallorca noch immer gut aufgehoben – trotz Coronakrise. Diese Erfahrungen von der Insel will die Reiseverkehrskauffrau in Zukunft auch mit den Kunden des Reisebüros teilen. (vh)

 
 

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