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Deutsche Bahn in NRW: Kids schmeißen Steine auf Gleis – ICE kann nicht mehr bremsen!

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Gefährlicher Zwischenfall bei der Deutschen Bahn am Freitagabend in NRW. Jugendliche legten mehrere Steine sowie eine Absperrbake auf Gleise in Rheda-Wiedenbrück.

Ein ICE konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Das Ausmaß der Schäden am Zug der Deutschen Bahn sollte am nächstgelegenen Bahnhof in NRW sichtbar werden.

Deutsche Bahn in NRW: ICE muss Nothalt einlegen

Der Lokführer des ICE hatte keine Chance zu bremsen, als er mit über 200 km/h über die Hindernisse auf den Gleisen rauschte.

Am Bahnhof Oelde stellten Mitarbeiter der Deutschen Bahn Schäden an der Lauffläche der ersten Drehgestelle fest. Die gute Nachricht: Der ICE konnte trotzdem weiterfahren. Die schlechte: Um kein Risiko einzugehen, durfte der Lokführer nicht schneller als 120 km/h mehr fahren.

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Das ist die Deutsche Bahn:

  • die Deutsche Bahn AG wurde am 1. Januar 1994 gegründet
  • entstand aus der Fusion der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn der DDR
  • beschäftigt rund 338.00 Mitarbeiter (Stand: Dezember 2020)
  • Umsatz 2020: 39,9 Milliarden Euro
  • Vorstandsvorsitzender ist Richard Lutz

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Dementsprechend bedient waren die Reisenden. Doch der Fall hätte weitaus schlimmer ausgehen können.

Steine auf Gleisen der Deutschen Bahn in NRW – Polizei schnappt Jugendliche

Nicht auszudenken, was alles hätte passieren können, als die Jugendlichen sich an den Gleisen herumgetrieben hatten: „Ein elektrisch betriebener Zug ist selbst mit über 200 Km/h für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt“, erklärte die Polizei die Gefahr, in die sich die Verursacher begeben hatten.

Den beiden Jugendlichen kamen die Beamten auf die Spur, nachdem sie in der Nähe des Tatorts zwei Fahrräder entdeckten. Von den Besitzern fehlte erst jede Spur.

Als die Beweisaufnahme beendet war, legten sich Einsatzkräfte auf die Lauer. Nach kurzer Zeit kamen die Jugendlichen dann wieder und schwangen sich auf ihre Fahrräder.

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Die Polizisten hechteten hinterher und konnten die beiden 14-jährigen Jungen aus Rheda-Wiedenbrück stellen. Sie gaben spontan alles zu und müssen sich nun auf ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr einstellen. Außerdem wurden ihre Eltern informiert.

Für die Dauer der Ermittlungen musste die Strecke für rund 45 Minuten gesperrt werden. Davon waren insgesamt acht Züge betroffen. (ak)

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