Coronavirus: Limbecker Platz, Centro, Ruhr Park: Kann ich noch shoppen gehen?

Stopp Coronavirus - 6 simple und effiziente Maßnahmen im Alltag

Panik, Mundschutz-Bunkern, Desinfektions-Bäder und Klopapier-Horten sind nicht die Alltagsretter im Kampf gegen Coronaviren. Diese 6 Maßnahmen sind viel effizienter.

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Ob da wirklich Shopping-Stimmung aufkommt?

Das Coronavirus hat NRW fest im Griff, das öffentliche Leben steht quasi still, Schulen und Kitas sind geschlossen, zahlreiche Großveranstaltungen abgesagt.

Inzwischen sind in NRW 2744 Menschen (Stand Montag 23 Uhr) infiziert. Erst am Montag hat die Bundesregierung schärfere Maßnahmen angekündigt, ob die Ausbreitung des Coronavirus' zu bekämpfen ist. So werden Supermärkte, Apotheken, Banken und Poststellen weiterhin geöffnet bleiben, während viele andere Einrichtungen geschlossen werden. Letztlich trifft das jeweilige Bundesland die Entscheidung darüber, wann das der Fall sein wird.

Fakt ist: Noch sind die drei großen Einkaufszentren im Ruhrgebiet geöffnet. Doch kann man noch am Limbecker Platz in Essen, im Centro in Oberhausen oder im Ruhr Park in Bochum entspannt shoppen gehen? Dort, wo sich täglich Tausende Menschen begegnen? DER WESTEN klärt auf!

Limbecker Platz in Essen: Geöffnet, aber erste Läden bereiten Schließung vor

Der Limbecker Platz in Essen ist nach wie vor geöffnet. Der Betreiber verweist auf den engen Austausch mit den Behörden, würde die Kunden informieren, sobald es etwas Neues zu verkünden gebe. Auf Anfrage heißt es: „Wir beobachten die aktuelle Entwicklung intensiv und kontinuierlich und stehen dazu in engem und regelmäßigem Austausch mit den Behörden. Der Betrieb des Centers ist in keiner Weise beeinträchtigt.“

Und weiter: „Als präventive Maßnahme haben wir das mit der Reinigung des Centers beauftragte Unternehmen für die aktuelle Situation sensibilisiert und eine noch häufigere Reinigung und Desinfektion von hochfrequentierten Punkten im Center wie z.B. Rolltreppenhandläufen oder Türgriffen angewiesen. Auch alle Mitarbeiter im Center und den Geschäften werden von uns sensibilisiert und wir stellen entsprechende Hinweise und Verhaltensempfehlungen zur Verfügung.“

Doch die ersten Läden bereiten unabhängig davon die vorübergehende Schließung vor. Das Mode-Geschäft „Hollister“ hatte schon am Montagmittag geschlossen, die Kunden mit einem Aushang darauf hingewiesen. „Für unsere und eure Sicherheit schließen wir vorübergehend unseren Store“, heißt es da. Auch der Optiker-Fachhandel „Mr. Spex“ hat geschlossen.

Der FC Schalke 04 hat bereits drastische Maßnahmen getroffen. Neben anderen Schalke-Fanshops wurden nun auch die Türen im Limbecker Platz dicht gemacht, wie es seitens des Vereins heißt. Auch der Fanshop des BVB soll mittlerweile geschlossen sein.

Centro in Oberhausen: Stadt ordnet weitgehende Schließung an

Im Centro in Oberhausen läuft der Betrieb aktuell normal weiter. Allerdings werde man laut Center-Management verstärkte Schutz- und Hygienemaßnahmen vornehmen, um das Risiko für Mitarbeiter und Kunden zu minimieren.

Auf Facebook heißt es dazu: „Wir beobachten die aktuellen Entwicklungen sehr genau und folgen in Bezug auf sämtliche durchzuführenden Maßnahmen den Empfehlungen der regionalen Gesundheitsbehörden und öffentlichen Verwaltungen.“ Doch auch hier gilt: Sollte die NRW-Landesregierung oder die Stadt Oberhausen einen entsprechenden Erlass verfügen, müsste auch das Centro schließen.

Genau DAS ist am Dienstag geschehen. Die Stadt hat angekündigt, das Centro ab Mittwoch bis auf wenige Ausnahmen zu schließen.Oberbürgermeister Daniel Schranz: „In dieser für uns alle herausfordernden Situation brauchen wir Besonnenheit, vor allem aber auch Solidarität und Konsequenz, um die schnelle Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Wir sind fest entschlossen, alle dazu erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.“

Ruhr Park in Bochum: Verstärkte Hygienemaßnahmen laufen

Auch der beliebte Ruhr Park in Bochum ist nach wie vor geöffnet, alle Läden haben (noch) regulär ihre Türen offen. Ähnlich wie beim Centro gilt auch hier: Verstärkte Hygienemaßnahmen sollen das Ansteckungsrisiko minimieren.

Doch auch hier gilt letztlich: Sollte die Landesregierung verfügen, dass das Einkaufszentrum schließen muss, darf dort nicht mehr eingekauft werden – mit Ausnahme in den Läden, die Waren des täglichen Bedarfs anbieten (Kaufland, dm).

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Das Coronavirus in NRW, Deutschland und weltweit:

++ Coronavirus in NRW: 2744 Menschen infiziert – Unfassbare Nachricht aus Köln ++

++ Coronavirus: Macron: „Wir sind im Krieg!“ – WHO: „Größte Gesundheitskrise unserer Zeit“ – Nächster Todesfall in Deutschland ++

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Ob sich die Kunden unter diesen Umständen dennoch in die großen Einkaufszentren wagen, ist natürlich ihnen selbst überlassen. Eins dürfte aber klar sein: Ein richtiges und unbefangenes Shopping-Gefühl wird wohl nicht dabei aufkommen...

 
 

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