Coronavirus in NRW: Mann in Bonn infiziert ++ Stadt Düsseldorf hat jetzt DIESEN Plan ++ Experte mit düsterer Prognose

Virologe: So schützt du dich vor dem Coronavirus

Das Coronavirus hat NRW erreicht. Dienstagabend wurde das Virus bei einem Mann aus dem Kreis Heinsberg festgestellt. Virologie Prof. Dr. Jörg Timm erklärt, wie du dich vor einer Ansteckung mit dem Virus schützen kannst.

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  • In NRW gibt es derzeit 38 bestätigte Corona-Fälle
  • Ein 47-Jähriger aus Heinsberg hatte sich angesteckt, auch seine Frau wurde positiv getestet.
  • Hinzu kommen weitere Verdachtsfälle - auch im Ruhrgebiet
  • NRW-Gesundheitsminister betont: Kein Grund zur Panik

Das Coronavirus hat NRW erreicht. Nach dem ersten Fall eines Paares aus dem Kreis Heinsberg folgen täglich neue Meldungen von Coronavirus-Infektionen in NRW. Hinzu kommen neue Verdachtsfälle. Mittlerweile gibt es 38 bestätigte Fälle.

Die neuesten Infos zum Coronavirus in NRW findest du in unserem Newsblog:

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Coronavirus: Hier gibt es bestätigte Fälle des Coronavirus

  • Kreis Heinsberg: Ein Paar aus Selfkant wurde am Montag und Dienstag positiv auf das Coronavirus getestet. Eine Mitarbeiterin des Mannes und ihr Lebensgefährte sind ebenfalls infiziert. 14 weitere Infizierte kamen Kreis Heinsberg dazu: Neun Personen aus Gangelt (Kreis Heinsberg), zwei aus der Gemeinde Selfkant (Kreis Heinsberg) eine aus der Stadt Heinsberg. Ein Infizierter lebt in Herzogenrath, eine Frau aus Düsseldorf ist im Kreis in Quarantäne.
  • Köln: Ein Bundeswehr-Soldat ist infiziert und nach Koblenz gebracht worden.
  • Mönchengladbach: Ein Arzt, der in den Kliniken Maria Hilf in Mönchengladbach arbeitet ist ebenfall infiziert. Der Mann hat eine Karnevalssitzung besucht, auf der auch das infizierte Paar war.
  • Bergheim: Ein Mitarbeiter der Knappschaft-Versicherung wurde positiv getestet
  • Kreis Wesel: eine Person aus Kamp-Lintfort ist ebenfalls infiziert

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Liveblog: Coronavirus in NRW – Patient in kritischem Zustand

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Samstag, 29. Februar

08.53 Uhr: Bestätigter Fall in Bonn

Auch in Bonn gibt es nun einen Fall von Coronavirus. Das teilte die Stadt am Samstag mit. Bei dem Infizierten handelt es sich um einen Mitarbeiter im Offenen Ganztag der Clemes-August-Schule.

Die Familien sollen zunächst zu Hause bleiben. Im Laufe des Vormittags sollen weitere Informationen bekanntgegeben werden. Mehr dazu hier>>>

07.24 Uhr: Fibo in Köln verschoben

Wegen des Coronavirus ist die Fibo, die weltweit größte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit, verschoben worden. Eigentlich hätte das Event im April stattfinden sollen. In der zweiten Jahreshälfte soll die Messe dann nachgeholt werden.

Silke Frank, Direktorin der Fibo Global Fitness Events: „Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht. Unsere Kunden, Partner und das FIBO-Team haben unglaublich hart an dieser Veranstaltung gearbeitet.“ Dennoch sei es unerlässlich, „dass wir der Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten Priorität einräumen“, so Frank weiter.

Freitag, 28. Februar

19.46 Uhr: Stadt Düsseldorf will Coronavirus-Diagnoszentrum aufbauen

Die Stadt Düsseldorf hat jetzt Pläne für ein Coronavirus-Diagnostik-Zentrum ins Gespräch gebracht.

Die Stadt will dafür ein eigenes Gebäude zur Verfügung stellen. Noch an diesem Wochenende soll das Diagnostikzentrum seine Arbeit aufnehmen, teilt die Stadt mit.

Ziel sei es, die Praxen der niedergelassenen Ärzte zu entlasten, der Bevölkerung eine Anlaufstelle zu bieten und Beeinträchtigungen des Gesundheitssystems zu verhindern.

18.33 Uhr: Erster Coronavirus-Fall im Kreis Wesel

Wie der Kreis Wesel am Freitag in einer Mitteilung bestätigt, gibt es jetzt auch den ersten Coronavirus-Fall im Kreis Wesel. Die betroffene Person wohnt in Kamp-Lintfort.

18.28 Uhr: „Patient Null“ wird vielleicht nie gefunden

Die Behörden wissen noch immer nicht, wo sich der erste bekannte Patient (47) in NRW mit dem neuen Coronavirus infiziert hat. Den sogenannten „Patient Null“, bei dem sich der 47-Jährige angesteckt haben muss, werde vielleicht auch nie gefunden. Das sagte Landrat Stephan Pusch (CDU) am Freitag bei einer Pressekonferenz.

16.39 Uhr: NRW setzt Alarm aus

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Fälle hat das Innenministerium in Nordrhein-Westfalen einen landesweiten Probealarm abgesagt. Die Bevölkerung solle nicht verunsichert werden, hieß es aus der Pressestelle des Ressorts. Am 5. März hätten in allen Kommunen Warnmittel getestet werden sollen - wie etwa Sirenen, Lautsprecherfahrzeuge oder Warn-Apps.

15.45 Uhr: 35 Infizierte in Heinsberg

Die Zahl der am neuartigen Coronavirus erkrankten Menschen im Kreis Heinsberg ist auf 35 gestiegen. Das sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag bei ntv.

15.20 Uhr: Verdachtsfälle in Duisburg negativ

Die Stadt Duisburg meldet: Die vier Verdachtsfälle wurden negativ getestet - die Personen sind nicht mit dem Coronavirus infiziert.

14.30 Uhr: Erster NRW-Patient weiter in kritischem Zustand, aber ...

Die Uniklinik Düsseldorf gibt ein Update zum ersten Corona-Patienten (47) aus Gangelt. „Der Zustand des Ehemannes ist weiterhin kritisch, hat sich seit gestern aber etwas stabilisiert“, schreibt die Klinik.

Er leidet unter einer schweren Lungenentzündung, seine Ehefrau ebenfalls. Ihr Zustand ist stabil.

Bei der Behandlung schließt sich die Klinik mit internationalen und deutschen Experten kurz. „Es gibt derzeit mehrere vielversprechende Therapieansätze, deren Wirksamkeit jedoch noch nicht abschließend beurteilt werden kann“, heißt es weiter.

Auch der Krankheitsverlauf einzelner Krankheiten kann nicht abgesehen werden.

12.58 Uhr: Infizierter arbeitet in Düsseldorf

Einer der Betroffenen aus dem Kreis Heinsberg ist Mitarbeiter der Düsseldorfer Unternehmensberatung Ernst & Young. Er hat laut Unternehmen im Düsseldorfer Büro gearbeitet. Alle Mitarbeiter der Niederlassung seien aufgefordert worden, bis auf weiteres zu Hause zu bleiben.

Das gilt auch für den Standort in Essen, wo der Mann einen Tag gearbeitet hatte. Der infizierte Mitarbeiter habe nach derzeitigen Erkenntnissen keinen Kontakt zu Mandanten gehabt.

12.03 Uhr: Schule nach Verdacht bei Lehrerin geschlossen

Weil eine Lehrerin sich möglicherweise mit Coronavirus infiziert hat, ist in Bielefeld eine Schule geschlossen worden. Der Verdacht ist noch nicht bestätigt. Die Schließung sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, sagt der Rektor der „Neuen Westfälischen“.

10.46 Uhr: Neuer Corona-Fall im Rheinland

In Bergheim im Rhein-Erft-Kreis gibt es einen neuen bestätigten Coronavirus-Fall. Der Kreis teilte mit, dass ein Mitarbeiter der Knappschaft-Versicherung in der Geschäftsstelle Bergheim positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der Mitarbeiter soll auch auf der Karnevalssitzung im Kreis Heinsberg gewesen sein.

Die Hauptverwaltung in Bochum hat entschieden, die Geschäftsstelle für die nächsten zwei Wochen zu schließen. Alle Mitarbeiter, die mit dem Mann in Kontakt standen werden nun getestet, sämtliche Knappschaftsmitarbeiter der Geschäftsstelle sind bis auf Weiteres in häuslicher Quarantäne.

10.08 Uhr: Duisburger nicht mit Coronavirus infiziert

Die beiden Verdachtsfälle aus Duisburg haben sich erst einmal nicht bestätigt, die Testergebnis waren negativ. Sicherheitshalber wird ein zweiter Test durchgeführt. Bis das Ergebnis vorliegt, befindet sich das Paar in häuslicher Quarantäne. Es gibt darüber hinaus zwei neue Verdachtsfälle. Es handelt sich um ein italienisches Paar, das zu Gast in Duisburg ist.

6.19 Uhr: Verdacht in Essen nicht bestätigt

Der Corona-Verdacht in Essen hat sich nicht bestätigt. Wie die Stadt gegenüber DER WESTEN bestätigt, gab es in der Nacht Entwarnung. Eine Familie aus Stoppenberg soll im Kreis Heinsberg gemeinsam mit den Infizierten Karneval gefeiert haben, einige Familienmitglieder hätten grippeähnliche Symptome gezeigt.

Die Familie bleibt demnach noch acht Tage lang in Quarantäne.

6.01 Uhr: Infizierte zu Hause untergebracht

Die 14 neu infizierten Menschen aus dem Kreis Heinsberg bleiben zu Hause. Eine stationäre Behandlung in einem Krankenhaus.

Donnerstag, 27. Februar

22.24 Uhr: Coronavirus-Verdacht bei Familie aus Essen

Wie die NRZ berichtet, soll auch bei einer Familie aus Essen ein Verdacht auf das Coronavirus bestehen. Demnach haben einige Familienmitglieder aus Stoppenberg im Kreis Heinsberg gemeinsam mit den Infizierten Karneval gefeiert und grippeähnliche Symptome gezeigt. Von insgesamt neun Personen wurden Abstriche genommen. Das Ergebnis wird aber erst am Freitag bekannt.

Neun Tage lang soll die betroffene Familie das Haus jetzt nicht verlassen.

22.06 Uhr: Eine Person aus Düsseldorf infiziert

Unter den 14 neu infizierten Personen in NRW ist auch eine Person aus der Landeshauptstadt dabei. Er wohnt in Düsseldorf. Alle jetzt Infizierten seien nach Hause entlassen worden, weil eine stationäre Behandlung aufgrund des Verlaufs nicht notwendig sei, teilte der Kreis Heinsberg am späten Donnerstagabend mit.

Von den 14 neu Betroffenen stammen laut Auflistung neun aus Gangelt, zwei aus der Gemeinde Selfkant, eine aus der Stadt Heinsberg, eine aus Herzogenrath und eine aus Düsseldorf.

21.13 Uhr: Tausend Menschen in Quarantäne in NRW

Der Kreis Heinsberg geht schätzungsweise von 1000 Menschen in häuslicher Quarantäne aus. „Das ist eine rein statistische Rechnung“, sagte ein Sprecher des Kreises am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur.

Bei der im Fokus stehenden Karnevalsveranstaltung „Kappensitzung“ im Ortsteil Langbroich-Harzelt von Gangelt am 15. Februar könnte es etwa 400 Kontaktpersonen gegeben haben. Für deren Partner und gegebenenfalls Kinder könnte rein rechnerisch der Faktor 2,5 angesetzt werden, womit man auf die Zahl 1000 komme.

20.39 Uhr: 10 bis 15 Labore können in NRW Coronaviren testen

Mittlerweise können in NRW 10 bis 15 Labore testen, ob ein Patient am Coronavirus erkrankt ist. Das teilte der Essener Virologe Prof. Ulf Dittmer der dpa mit. „Inzwischen sind das alle Unikliniken, aber auch schon private Laboranbieter“, sagte er.

An der Uniklinik Essen werden nach seinen Angaben seit Mittwoch täglich rund zehn Tests vorgenommen. In NRW gibt es insgesamt sechs Unikliniken.

19.48 Uhr: Alle Neu-Infizierten nach Hause in Quarantäne entlassen

Alle 14 positiv Getesteten seien in häusliche Quarantäne nach Hause entlassen worden, weil eine stationäre Behandlung nicht notwendig sei, hieß es. Die Betroffenen wohnten vorwiegend in der Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg, eine Person lebe in der Städteregion Aachen.

Insgesamt stehen rund 400 Menschen unter häuslicher Quarantäne, wie die Behörden bereits zuvor mitgeteilt hatten. Darunter sind 300 Menschen, die in Gangelt eine Karnevalssitzung besucht hatten. Alle bekannten Infizierten hatten nach Erkenntnissen der Behörden Kontakt mit einem Ehepaar aus Gangelt, das in der Uniklinik Düsseldorf behandelt wird. Der Zustand des 47-jährigen Ehemanns sei ernst.

19.22 Uhr: 14 weitere Menschen in NRW infiziert - Zahl erhöht sich auf 20

In Nordrhein-Westfalen sind 14 weitere Personen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Der Kreis Heinsberg und das NRW-Gesundheitsministerium teilten am Donnerstagabend mit, dass sich die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in NRW auf 20 erhöht habe.

18.38 Uhr: Wo ist Patient Null?

„Patient Null“, der den Ausbruch in NRW verursacht hat, ist nach Behördenangaben weiterhin unbekannt. Man gehe davon aus, dass er den 47-Jährigen als ersten Patienten der bekannten Infektionskette angesteckt hat. Wegen seines kritischen Zustands konnte der 47-Jährige aus dem Kreis Heinsberg nicht befragt werden. Er wird nach einem Lungenversagen beatmet.

17.51 Uhr: So geht es den Neu-Infizierten in NRW

Den vier weiteren mit dem Coronavirus infizierten Erkrankten in Nordrhein-Westfalen geht es den Umständen entsprechend gut. „Das ist bei ihnen kein dramatischer Krankheitsverlauf“, sagte der Heinsberger Landrat Stephan Pusch (CDU) am Donnerstag.

16.47 Uhr: Bus und Bahn fahren nicht eingeschränkt in NRW

Der öffentliche Nahverkehr in NRW ist bislang nicht eingeschränkt. Von mehreren Verkehrsbetrieben heißt es, dass keine besonderen Maßnahmen getroffen wurden. Im Pendlerland NRW begegnen sich tagtäglich große Menschenmengen in Bussen und Bahnen auf engstem Raum. Zum Schutz vor einer Ansteckung tragen einzelne Fahrgäste Schutzmasken.

„Wir beobachten die Situation engmaschig und kontinuierlich“, sagte eine Sprecherin der Nordwestbahn. Man stehe im Austausch mit den Gesundheitsbehörden, die für Schutzmaßnahmen zuständig seien. Das Gleiche gilt auch für die Düsseldorfer Rheinbahn. „Da eine Übertragung über unbelebte Oberflächen bisher nicht dokumentiert ist, ist eine zusätzliche vorsorgliche Desinfektion von Fahrzeugen und Haltestellen im Moment nicht geplant“, erklärte eine Sprecherin.

16.15 Uhr: Zwei Verdachtsfälle auch in Witten

Wie die WAZ berichtet, soll es nun auch „zwei ernste Verdachtsfälle“ in Witten geben. Am Donnerstagmorgen wurden sie in einer Hausarztpraxis getestet. Das Ergebnis liegt noch nicht vor.

15.16 Uhr: Erste Verdachtsfälle im Ruhrgebiet

Im Ruhrgebiet gibt die ersten Verdachtsfälle: In Duisburg wird ein Paar im Fahrner Krankenhaus isoliert. Die beiden Duisburger waren auf einer Italien-Reise.

Auch in Witten sind zwei Menschen auf Verdachtsfälle getestet worden. Das Ergebnis steht aus. Über die Fälle berichtet die WAZ.

13.12 Uhr: Shitstorm gegen infiziertes Paar

Im Internet gibt es offenbar einen regelrechten Shitstorm gegen das betroffene Paar aus dem Kreis Heinsberg. „Für die Familie ist das unheimlich belastend“, sagte der CDU-Politiker der „Aachener Zeitung“ Offenbar entlädt sich die Wut von Menschen, weil das Paar an einer Karnevalssitzung teilgenommen hatte.

„Es hätte jeden von uns treffen können. Wer von uns hätte auf fest gebuchte Karnevalsveranstaltungen verzichtet, weil er etwas erkältet ist?“, fragte Landrat Stephan Pusch am Donnerstag in einer Facebook-Videobotschaft.

12.10 Uhr: Publikumsverkehr im Kreis Heinsberg eingestellt!

Für die Behörden des Kreises Heinsberg hat der Landrat den Publikumsverkehr bis einschließlich Montag, 2. März, eingestellt. Auch die Justizbehörden schließen sich dem an. Am Amtsgericht Erkelenz, Geilenkirchen und Heinsberg werden auch keine Sitzungen abgehalten.

11.46 Uhr: Familie in Quarantäne: „Wir könnten infiziert sein, hat man uns gesagt“

Eine Familie aus dem Kreis Heinsberg ist seit zwei Tagen in häuslicher Quarantäne. Im Gespräch mit DER WESTEN erzählt die Mutter, wie die Familie damit umgeht. Mehr dazu HIER >>>

10.13 Uhr: Entwarnung: Verdacht aus Leverkusen nicht bestätigt

Am Mittwoch wurde eine Frau in Leverkusen ins Krankenhaus gebracht. Es gab den Verdacht einer Erkrankung am Coronavirus. Dieser Verdacht bestätigte sich nicht, teilte die Stadt mit.

7.28 Uhr: Entwarnung in Köln

Entwarnung gab es schon am Donnerstagmorgen in Köln: Die getesteten Mitarbeiter und Patienten, die mit dem 47-Jährigen aus Gangelt im Uniklinikum Köln Kontakt hatten, sind virenfrei.

Mittwoch, 26. Februar

22.25 Uhr: Weiteres Paar aus Kreis Heinsberg positiv getestet

Zwei weitere Personen sollen sich ebenfalls bei dem Mann aus dem Kreis Heinsberg angesteckt haben. Bei er Überprüfung von Kontaktpersonen stellte sich heraus, dass eine Mitarbeiterin des 47-Jährigen sowie deren Lebensgefährte infiziert sind. Beide wurden positiv auf das Coronavirus getestet.

22.20 Uhr: Einer der Infizierten ist Arzt in Mönchengladbach

Laut der Rheinischen Post soll sich ein Arzt aus Mönchengladbach mit dem Coronavirus infiziert haben. Der Mann aus den Kliniken Maria Hilf soll sich bei dem 47-Jährigen aus dem Kreis Heinsberg angesteckt haben. Ein Abstrich zeigte am Abend ein positives Testergebnis. „Jetzt werden alle Personen getestet werden, die Kontakt zu unserem ärztlichen Mitarbeiter hatten“, sagte ein Kliniksprecher gegenüber der RP.

Ebenfalls soll sich eine Patientin vom städtischen Gesundheitsamt angesteckt haben. Sie wurde in die Kliniken Maria Hilf eingewiesen. Der Verdacht hat sich aber noch nicht bestätigt.

20.05 Uhr: Bundeswehr-Soldat positiv getestet

Der Soldat, bei dem in Koblenz das Coronavirus festgestellt wurde, hatte zuvor Kontakt zu dem 47-jährigen Erkrankten aus Gangelt (Kreis Heinsberg) und dessen Frau.

Die drei waren auf einer Karnevalsveranstaltung in NRW.

15.42 Uhr: Virologe zu DER WESTEN: „Wir reden über...“

Klare Worte zur aktuellen Coronavirus-Situation in NRW findet Jörg Timm. So erklärt der Virologe vom Uniklinikum Düsseldorf gegenüber DER WESTEN: „Der wesentliche Unterschied ist, dass wir jetzt sagen können: ‘Es ist auch in NRW angekommen.‘

Grundsätzlich habe sich die Lage im Vergleich zu den Tagen davor in NRW aber nicht dramatisch verändert. „Wir reden über zwei Patienten, die bestätigt positiv sind. Aber es zeigt auch, dass wir uns tatsächlich mit dem Gedanken auseinandersetzen müssen, hier möglicherweise eine Pandemie-Situation zu bekommen.“

Das Szenario sei jetzt deutlich realistischer geworden. „Wir haben vermehrt Fälle in ganz Europa. Das heißt, die Erwartungshaltung muss jetzt sein, dass die Zahl der Fälle auch in Deutschland zunehmen wird.“

15.28 Uhr: Verdachtsfall in Leverkusen

Auch in Leverkusen besteht ein Coronavirus-Verdacht. Eine Frau soll sich laut Stadtverwaltung Leverkusen derzeit im Klinikum der Stadt befinden und sich Untersuchungen unterziehen.

15.05 Uhr: Infizierung des ersten Patienten in NRW unklar

Offen ist bislang, wie sich der Mann aus dem Kreis Heinsberg infizieren konnte. Man war bislang davon ausgegangen, dass er sich bei einem Geschäftspartner, der sich in China aufgehalten hat, infiziert hat. Das konnte nun ausgeschlossen werden.

15.02 Uhr: Patient zeigte erste Symptome am 16. Februar

Schon am 16. Februar hatte der 47-Jährige Symptome wie Fieber und Husten gezeigt. Er hatte seither eine "unendliche Vielzahl von Kontakten".

Man sei zunächst von einer Influenza ausgegangen. „Bei Aufnahme fiel bereits eine deutlich eingeschränkte Lungenfunktion auf“, berichtete Harry Elsbernd, Ärztlicher Direktor des Hermann-Josef-Krankenhauses in Erkelenz, in das das Paar am Rosenmontag gekommen war. Der Patient sei auf die Intensivstation gekommen. „Dort kam es zu einer raschen und rapiden Verschlechterung des allgemeinen Zustandes. Es kam zu einem Lungenversagen“, so der Chefarzt.

14.02 Uhr: Infizierte ist Erzieherin im Kindergarten

Die infizierte Ehefrau aus dem Kreis Heinsberg ist Kindergärtnerin und hat in den vergangenen Tagen auch im Kindergarten gearbeitet. Auch deshalb wurde entschieden das die Kinder zu Hause bleiben. Das teilte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann auf einer Pressekonferenz am Mittag mit.

Etliche Menschen sind seit der Feststellung des Virus in Quarantäne: Das Paar hatte Arztpraxen nach den ersten Symptomen aufgesucht. Alle Beschäftigten sind in häuslicher Quarantäne. Die Kinder und Eltern des Kindergarten der Infizierten bleiben ebenfalls zu Hause.

Auch die Patienten und Beschäftigten der Kölner Uniklinik, mit denen der 47-Jährige bei seinem Aufenthalt Kontakt hatte, wurden noch in der Nacht zum Mittwoch kontaktiert. Sie blieben ebenfalls in häuslicher Quarantäne.

13.29 Uhr: Ehefrau ebenfalls infiziert

Ein Sprecher der Uniklinik Düsseldorf hat dem WDR bestätigt, dass auch die Frau des infizierten Manns aus dem Kreis Heinsberg positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Damit gibt es nun zwei bestätigte Fälle im Bundesland.

13.08 Uhr: Soldat mit Corona-Verdacht

Ein Soldat der Bundeswehr liegt mit Verdacht des Coronavirus im Krankenhaus. Er soll Kontakt mit dem Patienten aus NRW (47) gehabt haben. Das erfuhr die „Bild“-Zeitung. Ein Test soll am Nachmittag klären, ob der Soldat wirklich infiziert ist.

13.05 Uhr: Öffentliche Einrichtungen bis Montag dicht

Auch Empfehlung des Krisenstabes des Kreises Heinsberg werden die meisten Städte im Kreisgebiet ihre Stadtverwaltung sowie sämtliche Aussenstellen wie z.B. Schwimmbäder, ebenfalls für den Publikumsverkehr bis einschließlich Montag geschlossen halten. Das teilte der Krisenstab NRW am Mittag mit.

12.04 Uhr: Schulen bleiben dicht

Die Schulen und Kindergärten im Kreis Heinsberg bleiben vorsorglich bis einschließlich Montag, 2. März, geschlossen.

11.01 Uhr: NRW-Kliniken vorbereitet

Die Krankenhäuser in NRW sind darauf vorbereitet, potentielle Corona-Patienten zu isolieren. Dies gelte beispielsweise in Köln als der größten Stadt in NRW in jedem Krankenhaus der Stadt, sagte Sabine Wotzlaw, Sprecherin der Stadt Köln. Ähnliches gilt für Aachen, Düsseldorf, Bonn, Essen und Dortmund.

In einem zweiten Schritt würden dann die Menschen vom Gesundheitsamt erfasst, die mit der Person in Kontakt standen. „Gegebenenfalls müssen auch die Kontaktpersonen abgesondert werden.“ Denkbar sei beispielsweise, dass Personen die eigene Wohnung nicht mehr verließen oder dass sie in speziellen Unterkünften oder im Krankenhaus isoliert würden.

7.55 Uhr: „Bleiben Sie bitte zu Hause“

Der Landrat des Kreises Heinsberg, Stephan Pusch, hat sich am Morgen an die Öffentlichkeit gewandt. In einem Video bei Facebook sagte er: „Vermeiden Sie wenn möglich Massenansammlungen oder Besuche in Gemeinschaftseinrichtungen. Bleiben Sie, wenn es sich nicht vermeiden, lässt bitte zu Hause.“

>> Wie die Situation in Deutschland und Europa aussieht, erfährst du in unserem Newsblog

Dienstag, 25. Februar

22.10 Uhr: Schulen und Kitas geschlossen

Ein Krisenstab des Kreises hat am Dienstag beschlossen, dass Schulen und Kitas im Kreisgebiet Heinsberg am Mittwoch geschlossen bleiben. Auch die Kreisverwaltung bleibt als erste Vorsichtsmaßnahme dicht.

Der Krisenstab legt Bürgern nahe, Besuche in Gemeinschaftseinrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zu vermeiden. Zusätzlich sollen die Notrufnummern 110 und 112 nicht unnötig blockiert werden.

21.21 Uhr: Coronavirus erreicht NRW

Der erste Fall des Coronavirus hat NRW erreicht. Ein Mann aus dem Kreis Heisberg ist mit Symptomen einer schweren Lungenentzündung im Erkelenzer Hermann-Josef-Krankenhaus aufgenommen worden. (jg, mb, pen, js,mit dpa)

 
 

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